Bin gegen Quereinsteiger

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© TZ ÖSTERREICH

Schönfelder über die Nachfolgefrage bei den ÖSV-Herren.

Beim Skifahren hat ein Trainer eine andere Funktion als im Fußball. Dort geht es um Mannschafts-, bei uns im Individualsport. Der Skichef muss die Einzelkämpfer zusammenhalten. Das geht nur mit Erfahrung. Er muss als Trainer schon gearbeitet haben. Darum bin ich gegen sogenannte Quereinsteiger. Dazu kommt noch, dass ein Cheftrainer auch international gut vernetzt sein muss, weil es mit anderen Nationen des Öfteren Reibungspunkte gibt.

Riml wäre ein guter Berthold-Nachfolger
Wenn der neue Chef aus den eigenen Reihen kommen soll, dann fällt mir nur Gruppentrainer Andi Puelacher ein. Aber es gibt auch österreichische Kandidaten, die in dieser wichtigen Position bei anderen Verbänden erfolgreich tätig sind. Wie zum Beispiel US-Coach Patrick Riml, der gerade als Alpinchef einen Super-Job macht. Ich kenne ihn persönlich aus meiner Europacup-Zeit und ich bin davon überzeugt, dass er ein guter Nachfolger von Berthold wäre. Aber Riml ist kein einfacher Typ, er geht seine eigene Linie. Ob da der ÖSV mitspielt, ist die Frage.

(Rainer Schönfelder) erstellt am 02. April 2014, 09:21

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