Auch nach ATF-Verkauf weiter im Risiko

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© APA/ROLAND SCHLAGER

Bank garantiert nach geplanten Verkauf der kasachischen Tochterbank weitere zwei Jahre mit 631 Mio. Dollar für ausfallsgefährdete Kredite.

Die Bank Austria wird auch nach dem geplanten Verkauf der kasachischen ATF-Bank nicht sofort ihr gesamtes Kasachstan-Risiko los werden. Die Bank werde auch nach der geplanten Übertragung der Eigentumsrechte für weitere zwei Jahre einen Betrag von 631 Mio. Dollar (488 Mio. Euro) garantieren, geht aus dem Geschäftsbericht 2012 hervor. Die Garantie bezieht sich laut Jahresbericht auf Rückstellungen für Kreditverluste aus dem insgesamt 2,78 Mrd. Dollar umfassenden Sonderkreditportfolio. Die Bank Austria erhält dafür eine Garantieprovision von 2 Prozent.

Damit könnte die Bank in Astana auch nach der in den nächsten Wochen wirksamen Veräußerung für die österreichische Bank Austria eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen, resümiert das "WirtschaftsBlatt". Hintergrund des Garantievertrags ist eine Vereinbarung zwischen Bank Austria und ATF aus 2009, die jetzt adapiert wird.

Daneben garantierte die Bank Austria laut Geschäftsbericht bis 10. Jänner 2013 auch für einen Bestand an ausfallsgefährdeten Krediten der Ukrsotsbank. Als Ersatz für diese Garantie wurde ein erheblicher Teil des Kreditportfolios mittels Unterbeteiligungsvereinbarung an die Bank Austria übertragen.

erstellt am 26. März 2013, 13:14

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