Arnautovic wehrt sich

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Arnautovic wehrt sich gegen die jüngsten Vorwürfe. Und Bremen steht hinter ihm.

Unser 24-jähriger Fußballstar Marko Arnautovic soll in Deutschland wegen Kfz-Steuerhinterziehung vor Gericht (ÖSTERREICH berichtete). Marko dazu: „Das nervt.“ Sein Bremer Rechtsanwalt Udo Würtz im ÖSTERREICH-Interview: „Der Junge hat nichts zu befürchten. Es wird keine Gerichtsverhandlung geben. Das ist eine Hetzkampagne!“
 

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Arnautovics Rechtsanwalt im Interview: "Das Auto ist auf Markos Mutter zugelassen"

ÖSTERREICH: Können Sie Ihren Klienten da rauspauken?
Udo Würtz: Na klar! Wir reden hier über eine Bagatelle. Es wird auch keine Gerichtsverhandlung geben.

ÖSTERREICH:
Was macht Sie so sicher?
Würtz: Das ist eine Hetzkampagne. Der Vorfall wird hochgepusht.

ÖSTERREICH:
Angeblich muss Marko aber 120.000 Euro Strafe zahlen?
Würtz: Der Junge soll sich auf den Fußball konzentrieren. Den Rest erledige ich. 120.000 Euro – das ist völlig überdreht. Da geht man von einer Jahresgage in Höhe von 2,8 Millionen brutto aus. So viel verdient keiner bei Bremen. Außerdem ist das Auto auf Markos Mutter zugelassen.

Marko hatte Porsche nicht umgemeldet
Arnautovic wurde im Oktober 2012 in München von der Polizei gestoppt, als er mit seinem Porsche auf der Maximilianstraße Gas gab. Den Beamten fiel das Wiener Kennzeichen auf. Marko hat den Wagen nicht umgemeldet, obwohl er bereits seit 2010 in Bremen ist.
Staranwalt Würtz: „So ein Auto weckt Neid ...“ Die Folge: Arnautovic wurde zu einer Kfz-Steuernachzahlung in Höhe von 765 Euro verdonnert. Aber er akzeptierte diese Strafe nicht. Nun soll Marko 120.000 Euro blechen. Weil die Finanz von einem Jahres-Einkommen in Höhe von 1,4 Millionen Euro netto ausgeht. Daraus ergibt sich die Strafe von 30 Tagessätzen zu je 4.000 Euro. Sein Rechtsanwalt: „Wir reden über eine Bagatelle.“

Werder-Manager Eichin: „Das ist Vergangenheit“
Arnautovic bekommt auch Unterstützung von Werder. Manager Thomas Eichin: „Es sind Angelegenheiten aus der Vergangenheit, die hochkochen. Marko hat das gute Recht, juristische Möglichkeiten wahrzunehmen.“ Im Mai war Arnautovic nach einer nächtlichen Autobahn-Raserei suspendiert worden. Eichin: „Marko kann nicht immer an den Pranger gestellt werden.“

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(Christian Russegger) erstellt am 02. Juli 2013, 23:48

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