Arbeit wird neues Regierungs-Ressort

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Neues Ressort, aber kein zusätzlicher Landesrat in der Regierungsbank.

In Zukunft wird es ein neues Ressort in der Tiroler Landesregierung geben: Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) will Arbeit zu einem eigenen Regierungs-Bereich machen und kündigt dies knapp einen Monat vor der Tiroler Landtagswahl an. Einen eigenen, zusätzlichen Arbeits-Landesrat wird es aber nicht geben. Das Arbeits-Ressort wird einem der bestehenden Landesräte zugeteilt. Welchem, das ist noch unklar. „Tirol ist bei der Beschäftigung unter allen 271 EU-Regionen an erster Stelle. Ich möchte, dass das auch so bleibt. Deshalb werde ich in der nächsten Tiroler Landesregierung ein eigenes Ressort Arbeit schaffen“, begründet Platter seinen Wunsch nach dem neuen Ressort. „Damit können wir die höchste Beschäftigung auch künftig sichern und im wichtigen Bereich Wohnen weitere wirkungsvolle Verbesserungen ansetzen.
 

Aufgaben.
Die Arbeitnehmerförderung, die Arbeitsmarktförderung, die Wohnbauförderung und die Anliegen der Tiroler Arbeitnehmer werden die Hauptaufgaben des neuen Arbeits-Ressorts sein. Nähere Details werden aber erst nach der Wahl präsentiert, heißt es aus dem Büro des Landeshauptmanns.
Interessant: Die Ankündigung eines eigenen Arbeits-Ressorts ergänzt das Wahlkampfprogramm der Volkspartei. Im ganzen Land wird gerade mit dem Slogan „Wir arbeiten für Tirol“ geworben.
 

Stimmen.
Arbeiterkammer-Präsident Erwin Zangerl jubelt in einer ersten Aussendung über die Ankündigung des Landeshauptmanns und bezeichnet sie als „Meilenstein für unser Land“. Mit dieser Maßnahme erhalten die wichtigen Anliegen der Arbeitnehmer eine Aufwertung, erklärt Zangerl.
Immerhin: Mit 90 Prozent der Tiroler Beschäftigten stellt die Arbeitnehmer-Gruppe die größte Bevölkerungsgruppe des Landes da.

erstellt am 19. März 2013, 17:46

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