Gabalier: "Lasse mich nicht braun anmalen"

Andreas Gabalier
© TZ ÖSTERREICH/Bruna

Satire-Opfer: Andreas Gabalier wehrt sich gegen Kabarettisten.

Der Hymnen-Streit lässt ihn nicht los. Jetzt wird Andreas Gabalier von der Kult-Gruppe maschek in ihrem neuen Puppen-Theater gehörig in die Mangel genommen. Darin kuschelt er mit HC Strache und sagt Sätze wie „Dich hätten sie früher von den Bäumen hängen lassen“ zu Conchita Wurst.

In ÖSTERREICH kontert der Volks-Rock’n’Roller:

ÖSTERREICH: Was sagen Sie zur radikalen Satire der maschek-Gruppe?
Andreas Gabalier: Wenn man einen Status wie ich in der Öffentlichkeit hat, dann kommt man ohne Satire nicht aus. Gott sei Dank habe ich eine sehr gelassene Natur, die darüber schmunzeln kann. Mit dem, was ich mache, polarisiere ich. Wenn ich jedem wurscht wäre, wäre ich auch nicht auf diesem Erfolgslevel.
ÖSTERREICH: Sie werden als Strache-Freund dargestellt. Geht das zu weit?
Gabalier: Ich kenne meine Einstellung und stehe da drüber. Nur weil ich ein gesundes Heimatdenken habe, muss ich mich nicht braun anmalen lassen - aber diesen Ultra-links-Radikalen und Möchtegern-Weltverbesserern werde ich es ohnehin nie recht machen können.
ÖSTERREICH: Bereuen Sie heute ihren Hymnen-Auftritt?
Gabalier: Nein. Die Aufregung zeigt mir nur, dass wir keine anderen Sorgen haben! Wenn das so ausartet, dann geht es uns sehr, sehr gut (lacht).
ÖSTERREICH: Angeblich sind Sie und Conchita Wurst keine Freunde. Stimmt das?
Gabalier: Von meiner Seite gibts da nichts. Ich habe ihr auch zum Sieg gratuliert. Mir ist wirklich wurscht, wer wem ein Busserl gibt.

(bad)

erstellt am 22. September 2014, 23:18

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