Krawall-Ball: Ausnahmezustand in Wien

Krawall-Ball: Ausnahmezustand in Wien © APA/GEORG HOCHMUTH
Krawall-Ball: Ausnahmezustand in Wien © APA/Oczeret
Krawall-Ball: Ausnahmezustand in Wien © TZ ÖSTERREICH/Bruna
Krawall-Ball: Ausnahmezustand in Wien © APA/Oczeret

Gewalt eskalierte: Verletzte bei Anti-Strache-Krawallen.

Szenen, wie sie Wien seit 30 Jahren nicht erlebt hat: Dutzende Verletzte, darunter auch mindestens zehn Polizisten, Randalierer des „Schwarzen Blocks“ in Handschellen und eingeschlagene Schaufenster bei den Edeladressen von Louis Vuitton und Monsoon in Wiens City – die Gewalt gegen den Strache-Ball eskalierte am Freitagabend.

Erst drei friedliche Demo-Züge rund um die City
6.000 Demonstranten waren zuvor am Freitagnachmittag in drei Demo-Zügen rund um die Wiener City marschiert, um ein Zeichen gegen den „Akademikerball“ zu setzen. Ab 16.30 Uhr hatten aber nur noch Anrainer und Ballbesucher Zutritt zu der Wiener City. Diese ­Sicherheitszone wurde von 2.000 Polizisten hermetisch abgeschirmt. Die Sperrzone war sogar größer als für US-Präsident George W. Bush, der 2006 auf Staatsbesuch in Wien war. Trotzdem eskalierte die Gewalt – und wie: Als die Beamten die Demo gegen 19 Uhr offiziell auflösten, ging es los. Angetrieben von Mitgliedern des berüchtigten „Schwarzen Block“, schleuderten mehr als hundertfünfzig Chaoten am Stephansplatz Böller, Steine und Mistkübel gegen die Beamten, schlugen weitere Schaufenster in der noblen Tuchlauben ein. Am Hof demolierten Chaoten ein Polizeiauto, wollten, mit Brettern und Steinen bewaffnet, sogar den Polizeiposten stürmen. Die Scheibe der Eingangstür ging bei der Attacke zu Bruch. Bei den wilden Straßenschlachten wurden laut Polizeisprecher Roman Hahslinger „mehr als zehn Beamte verletzt“.

Chaoten richteten mehr als 300.000 € Schaden an

Schon gegen 22 Uhr wurde der von den Randalierern verursachte Sachschaden in der Wiener City auf 300.000 Euro geschätzt – Tendenz steigend. Währenddessen feierten in der Hofburg beim rechten „Akademikerball“ 400 Gäste. Darunter auch FPÖ-Chef Strache, der es ohne Hindernisse hinein geschafft hatte. Er hatte den prunkvollen Veranstaltungsort bereits gegen 17 Uhr betreten. Strache zeigte sich wegen des Chaos und der Randale empört, den umstrittenen FPÖ-Ball will er aber auch im kommenden Jahr „nicht aufgeben“.

Großeinsatz der Polizei kostet eine Million Euro
Gegen 22.30 Uhr beruhigte sich die Lage in der Wiener City, doch das Katz-und-Maus-Spiel verlagerte sich und ging weiter: „Die Demonstranten sind noch in Splittergruppen unterwegs und versuchen da und dort, für Unruhe zu sorgen“, sagte Hahslinger zu ÖSTERREICH. Polizei-Insider schätzen die Kosten des Einsatzes auf eine Million Euro. Während Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (VP) den Polizeieinsatz rechtfertigte, kritisierten NS-Opfer, dass der Ball in der Hofburg überhaupt stattfinden darf. Roma-Vertreter Rudolf Sar­közi – er wurde im NS-Lager Lackenbach geboren – sagte zu ÖSTERREICH: „Dieser Ball tut weh. Und es tut weh, dass wir behindert werden, zu demonstrieren.“ 

Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA Ballbesucher vor dem Eingang zur Hofburg.
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA Landesparteichef Uwe Scheuch macht sich mit Begleitung auf den Weg zum Akademikerball.
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademiker-Ball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademikerball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademiker-Ball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademiker-Ball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademiker-Ball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademiker-Ball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademiker-Ball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademiker-Ball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademiker-Ball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademiker-Ball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademiker-Ball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademiker-Ball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademiker-Ball
© TZ ÖSTERREICH/BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball APA7CD.tmp.jpg
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Demo gegen Akademiker-Ball
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball APA9C3F.tmp.jpg
© APA
Demo gegen Akademiker-Ball Wirbel um Burschenschafter-Treffen
© APA/Hochmuth
Demo gegen Akademiker-Ball Wirbel um Burschenschafter-Treffen
© TZ ÖSTERREICH/Bruna
Demo gegen Akademiker-Ball Wirbel um Burschenschafter-Treffen
© APA/Hochmuth
Demo gegen Akademiker-Ball Wirbel um Burschenschafter-Treffen
© APA/Hochmuth
Demo gegen Akademiker-Ball Wirbel um Burschenschafter-Treffen
© APA/Hochmuth
Demo gegen Akademiker-Ball Wirbel um Burschenschafter-Treffen
© TZ ÖSTERREICH/Bruna
Demo gegen Akademiker-Ball Wirbel um Burschenschafter-Treffen
© TZ ÖSTERREICH/Bruna
Demo gegen Akademiker-Ball Wirbel um Burschenschafter-Treffen
© TZ ÖSTERREICH/Bruna
Demo gegen Akademiker-Ball 2.000 Polizisten im Ball-Einsatz
© TZ ÖSTERREICH / BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Wirbel um Burschenschafter-Treffen
© APA/GEORG HOCHMUTH
Demo gegen Akademiker-Ball Wirbel um Burschenschafter-Treffen
© APA/GEORG HOCHMUTH
Demo gegen Akademiker-Ball Wirbel um Burschenschafter-Treffen
© APA/GEORG HOCHMUTH
Demo gegen Akademiker-Ball 2.000 Polizisten im Ball-Einsatz
© TZ ÖSTERREICH / BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball 2.000 Polizisten im Ball-Einsatz
© TZ ÖSTERREICH / BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball 2.000 Polizisten im Ball-Einsatz
© TZ ÖSTERREICH / BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball Wirbel um Burschenschafter-Treffen
© APA/GEORG HOCHMUTH
Demo gegen Akademiker-Ball Wirbel um Burschenschafter-Treffen
© APA/GEORG HOCHMUTH
Demo gegen Akademiker-Ball Wirbel um Burschenschafter-Treffen
© APA/GEORG HOCHMUTH
Demo gegen Akademiker-Ball 2.000 Polizisten im Ball-Einsatz
© TZ ÖSTERREICH / BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball 2.000 Polizisten im Ball-Einsatz
© TZ ÖSTERREICH / BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball 2.000 Polizisten im Ball-Einsatz
© TZ ÖSTERREICH / BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball 2.000 Polizisten im Ball-Einsatz
© TZ ÖSTERREICH / BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball 2.000 Polizisten im Ball-Einsatz
© TZ ÖSTERREICH / BRUNA
Demo gegen Akademiker-Ball 2.000 Polizisten im Ball-Einsatz
© TZ ÖSTERREICH / BRUNA
1/66
Diashow

Nächste Seite: Der LIVE-Ticker zu den Demonstrationen rund um den Akademikerball zum Nachlesen!

23:46 Uhr: Leute müssen einzeln aus der Kunst-Uni raus
Einer nach dem anderen muss einzeln das Gebäude der Kunst-Uni verlassen.

23:30 Uhr: Verhaftungen vor der Kunst-Uni
Die Polizei hat mit der Erstürmung der Kunst-Uni begonnen. Einzelne Personen werden laut Augenzeugen aus dem Gebäude gezerrt und zu einem Gefangenen-Transporter gebracht.

23:11 Uhr: Clowns "ärgern" Polizisten vor der Kunst-Uni
Skurille Szenen spielen sich vor der Kunst-Uni ab: Während hunderte Polizisten immer näher an das Gebäude rücken, stehen ein paar Clowns vor den Einsatzkräften und versuchen diese zu ärgern. Sie rufen: "Geht doch rein. Na los. Verhaut sie." Die Polizisten zeigen sich jedoch davon unberührt. In der Uni wird anscheinend eine Party gefeiert, denn laute Hip-Hop-Musik ist zu hören.

wkr2.jpg
(c) TZ ÖSTERREICH

wkr3.jpg
(c) TZ ÖSTERREICH

23:02 Uhr: Schwarzer Block in Kunst-Uni?
Laut Polizei, sollen sich Aktivisten des Schwarzen Blocks in der Kunst-Uni verschanzt haben. Deswegen will die Polizei das Gebäude stürmen. Alle Ausgänge sind versperrt. Niemand kann in das Gebäude rein.

22:45 Uhr: Polizei stürmt Akademie der bildende Künste
Demonstranten haben sich in der Kunst-Uni verschanzt. Die Polizei bereitet den Sturm auf das Gebäude vor. Die Akademie ist von Polizisten mit Hunden umstellt.

22:45 Uhr: Noch immer massive Polizei-Aufgebot vor dem Volkstheater:
wkr.jpg
(c) TZ ÖSTERREICH

22:29 Uhr: Demonstranten in der Neustiftgasse
Obwohl der Großteil der 6.000 Demonstranten die Demo-Orte schon längst verlassen haben, haben sich noch einige Aktivisten in der Neustiftgasse versammelt. Auch die Polizei ist noch dort.

22:04 Uhr: Kunst-Uni von Polizisten umstellt
Auf den Stiegen der Kunst-Uni haben sich etwas 20 Demonstranten versammelt und rufen: "Wessen Uni? Unsere Uni!" Ihnen gegenüber stehen etwa 50 Polizisten. Außerdem hat die Polizei das Gebäude komplett umstellt.

22:00 Uhr: So feiern die Burschenschafter in der Hofburg - ÖSTERREICH undercover beim Ball:

ÖSTERREICH undercover beim Ball Akademikerball in der Hofburg
© TZ ÖSTERREICH
ÖSTERREICH undercover beim Ball Akademikerball in der Hofburg
© TZ ÖSTERREICH
ÖSTERREICH undercover beim Ball Akademikerball in der Hofburg
© TZ ÖSTERREICH
ÖSTERREICH undercover beim Ball Akademikerball in der Hofburg
© TZ ÖSTERREICH
ÖSTERREICH undercover beim Ball Akademikerball in der Hofburg
© TZ ÖSTERREICH
ÖSTERREICH undercover beim Ball Akademikerball in der Hofburg
© TZ ÖSTERREICH
ÖSTERREICH undercover beim Ball Akademikerball in der Hofburg
© TZ ÖSTERREICH
1/7
Diashow

21:52 Uhr: Massives Polizeiaufgebot in der Elisabethstrasse
Auf der Elisabethstrasse befinden sich 20 Polizeiautos. Auch hinter dem Hotel Le Meridien sammeln sich dutzende Einsatzkräfte.

21:41 Uhr: Polizei positioniert sich vor dem Museumsquartier
Einige Demonstranten berichten über Twitter, dass die Polizei mit einigen Wägen auf dem Weg zum Museumsquartier ist. In der Mariahilferstraße solle es zu Festnahmen gekommen sein, allerdings sind diese nicht bestätigt.

21:32 Uhr: U-Bahn-Station Karlsplatz teils gesperrt
Die Polizei hat in der U-Bahn-Station Karlsplatz beim Aufgang Oper eine Sperre eingerichtet. Weder Ab- noch Zugang ist dort möglich.

21:28 Uhr: Keine Attacken gegen Ballgäste
Weiterhin kein Ende zeichnete sich am Freitagabend gegen 21 Uhr bei den Kundgebungen gegen den Akademikerball der Wiener FPÖ in der Hofburg ab. Einer der Schwerpunkte der - offiziell aufgelösten - Demonstrationen verlagerten sich vor das Parlament und zur Bellaria. Attacken gegen die Ballgäste wurden vorerst nicht vermeldet, allerdings wurden wiederholt Taxis blockiert.

20:54 Uhr: Ballgäste geben sich lammfromm
Nach und nach kommen die Ballgäste an. Die meisten verstehen die Aufregung nicht. Ein Burschenschafter sagt zu ÖSTERREICH-Reporter Richard Bernato: "Ich bin Humanmediziner und kein Neonnazi". Er komme wegen dem Ball her. Ein anderer Ballbesucher, der aus Köln kommt, meint, dass in einer Demokratie so etwas wie die Demonstration möglich sei, mehr möchte er nicht dazu sagen.

20:44 Uhr: Akkreditierte Journalisten sind in der Sperrzone
Die akkreditierten Journalisten wurden in die Sperrzone zum "Medien-Treffpunkt" durchgelasen. Polizei-Pressesprecher Roman Hahslinger stellt sich gerade den Fragen der Journalisten. Genaue Zahlen über Verletzte und Festnahmen kann er noch nciht liefer. Hahslinger sagt, dass es "sehr viele Sachbeschädigungen" gab.

20:36 Uhr: 400 Ballgäste bereits eingetroffen
Rund 400 Ballgäste sollen bereits in der Hofburg sein. Viele Gäste sind aber noch auf dem Weg. Immer weider weden Taxis von friedlichen Demonstranten blockiert, damit diese nicht weiter fahren können.

20:28 Uhr: Wasserwerfer fährt durchs Heldentor
Ein Wasserwerfer ist durchs Heldentor Richtung Ring gefahren, berichtet unser ÖSTERREICH-Reporter Richard Bernato. Möglich ist, dass sich der Wasserwerfer zum Museumsquartier bewegt. Dort ist der Sammelpunkt für den dritten Demo-Zug. Aber es ist derzeit nichts bestätigt.

20:22 Uhr: FPÖ-Obmann Strache in der Hofburg angekommen
FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache schaffte es ohne Störungen in den von seiner Partei veranstalten Ball, wie er in einem Video-Statement erklärte. Es sei bedenklich, dass "Linke und Linksextremisten" gegen einen Wiener "Traditionsball" mobilisierten, kritisierte er. Den Ball werde man auch in Zukunft "mit Sicherheit nicht" aufgeben. Es gehe um das Grundrecht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit. "Das werden wir uns nicht nehmen lassen."

20:11 Uhr: Friedlicher, bunter und kreativer Protest in der Herrengasse:

nowkr_apa8.jpg
(c) APA/Oczeret; Während es am Stephansplatz zu Randalen von Aktivisten des Schwarzen Blocks kam, demonstrierte der Großteil friedlich und - so wie hier in der Herrengasse - durchaus fröhlich gegen den Akademikerball.

20:05 Uhr: Sitzstreik bei der Löwelstraße
Bei der Löwelstraße findet gerade ein Sitzstreik statt, berichtet ÖSTERREICH-Reporter Richard Bernato. Dahingter hat die Polizei den Bereich rund um das Burgtheater großzügig abgesperrt.

20:02 Uhr: Mehrere Verletzte
Medien berichten von mehreren Verletzten in der Löwelstraße und beim Burgtheater. Vor dem Burgtheater soll ein Demonstrant schwer verletzt sein - das berichten mehrere User auf Twitter.

19:51 Uhr: Randale von einzelnen Aktivisten des Schwarzen Blocks am Stephansplatz:

nowkr_apa7.jpg
(c) APA/Oczeret

nowkr_apa6.jpg
(c) APA/Oczeret

19:45 Uhr: WEGA ist in der Löwelstraße
Beim Burgtheater wird weiter gekesselt. Soeben ist die WEGA in der Löwelstraße angekommen. Demonstranten berichten, dass die Polizei immer wieder versucht einzelne Leute festzunehmen. Der Großteil der Leute demonstriert jedoch friedlich weiter.

19:40 Uhr: Polizei setzt Pfefferspay ein
Beim Burgtheater setze die Polizei Pfefferspray ein. Zudem wird von einem Polizeisprecher bestätigt, dass es zu "kurzfristigen, aber sehr heftigen Auseinandersetzungen" zwischen etwa hundert gewaltbereiten Leuten des Schwarzen Blocks und der Polizei gegeben hat.

19:33 Uhr: Unmut im Netz über Krawallmacher
Viele Demonstranten sind sehr friedlich, nur der schwarze Block sorgt für Krawalle und durchbricht Polizei-Sperren. Viele Demonstranten machen ihren Ärger über die Krawallmacher per Twitter Luft:

tweet.jpg

19:29 Uhr: Zwei Demonstranten festgenommen
Am Hof wurden zwei Demonstranten festgenommen worden. Die genauen Hintergründe sind derzeit nicht bekannt.

19:27 Uhr: "Nimm ein Sackerl für dein Kapperl"
Die Kundgebung richtet sich nicht nur gegen den Akademikerball, sondern auch dezidiert gegen die FPÖ. So heißt es etwa in Sprechchören "nieder, nieder, nieder mit der FPÖ". Auf mehreren Transparenten waren Sprüche wie "Burschenschafter blockieren", "Nimm ein Sackerl für dein Kapperl" oder "Kein Herz für Nazis" zu lesen.

19:23 Uhr: Taxis mit Ballgästen werden am Durchkommen gehindert
Immer wieder stellen sich Demonstranten friedlich vor Taxis, welche die Gäste zum Ball bringen sollen, um zu verhindern, dass sie ihr Ziel erreichen.

19:18 Uhr: Polizei kesselt
Es gibt Meldungen, dass an der Oper von der Polizei gekesselt wird. Auch bei der Freyung und beim Getreidemarkt soll es laut Medienberichten auf Twitter Polizei-Kessel geben.

19:15 Uhr: Übertragungswagen beschädigt?
Eine Scheibe des Übertragungswagen des ORF soll eingeschlagen worden sein. Einige Demonstranten schaukeln sich hoch, während der überwiegende Großteil friedlich gegen den Akademikerball demonstriert.

19:11 Uhr: Vor der Michaelerkuppel ist Schluss. Es gibt kein Weiterkommen mehr. Daher zerstreut sich anscheinend der eine Demozug.

19:07 Uhr: Scheibe eines Shops eingeschlagen
Auf der Tuchlauben wurde eine Scheibe des Louis-Vuitton-Shops vom schwarzen Block eingeschlagen.

19:04 Uhr: Sperre am Stephansplatz durchbrochen
Auch am Stephansplatz sollen einige des schwarzen Blocks die Sperre durchbrochen haben. Zudem liegen überall umgestoßene Mistkübel. Es fliegen ständig Böller durch die Luft.

18:59 Uhr: Randale am Stephansplatz
Erste Randale am Stephansplatz. Ungefähr 200 schwarz gekleidete, teils vermummte, haben eine Polizeisperre umgangen und lieferten sich ein Scharmützel mit der Polizei. Zudem sollen Böller fliegen.

18:54 Uhr: Zweiter Demo-Zug erreicht den Stephansplatz
Der zweite Demo-Zug ist am Stephansplatz eingetroffen. Auf Twitter gibt es Meldungen, dass die Polizei in der U-Bahn-Station Stephansplatz Kontrollen durchführt.

18:48 Uhr: Demonstranten am Michaelerplatz eingetroffen
Einige Demonstranten sind am Michaelerplatz eingetroffen. Auch dort herrscht friedliche Stimmung. Viele Demonstranten berichten, dass die Demos ruhig und sehr friedlich ablaufen.

18:44 Uhr: Polizisten fahren Geschütze auf
Denmonstranten berichten davon, dass sich immer mehr Polizisten Helme aufziehen. Am Karlsplatz rauschen Polizeiautos vorbei.

18:41 Uhr: Ein Demo-Zug ist bei der Oper angekommen
Ein Block steht am Ring bei der Oper. Dieser Demo-Zug ist der größte der drei Demo-Züge. Die Sperrzone wird von hunderten Polizisten bewacht.

18:36 Uhr: Sitzblockaden in der Innenstadt
Die Demonstranten greifen nun zu weiteren Mitteln und verüben Sitzblockaden in der Innenstadt, um die Ballbesucher am Zugang zu hindern.

18:29 Uhr: Erste Sperrzone gebrochen?
Offenbar haben Demonstranten die erste Sperrzone gebrochen. Laut Twittermeldungen soll ein Teil des Demo-Zugs vom Albertina-Platz aus auf den Ring geströmt sein und dabei die Sperrzone durchbrochen haben.

18:26 Uhr: Der schwarze Block:
nowkr_bruna1.jpg
(c) TZ ÖSTERREICH/Bruna

18:22 Uhr: Polizeiverstärkung und weiterer Wasserwerfer
Ein weiterer Wasserwerfer wurde vom Heldenplatz auf den Albertinaplatz verlegt. Die Polizei ist nun verstärkt auf der Südseite innerhalb des Rings und der Innenstadtseite unterwegs

18:18 Uhr: Wasserwerfer im Einsatz
Die Polizei ist mit Wasserwerfern unterwegs. Ein Wasserwerfer war zuerst am Karlsplatz positioniert, dann ist er jetzt zum Schwarzenbergplatz "umgezogen".

18:16 Uhr: Erste Demonstranten erreichen Stephansplatz
Die Spitze des ersten Demozuges ist soeben am Stephansplatz eingetroffen. Wieviele Demonstranten tatsächlich auf der Straße sind, lässt sich derzeit nicht sagen. Es gibt nur Schätzungen. Ein Demonstrant twittert, dass die Demo zwar lang sei, aber zahlenmäßig kleiner als letztes Jahr.

18:10 Uhr: Polizei schützt sich mit Helmen
Auf Twitter gibt es Meldungen, dass sich die Polizei mit Helmen ausgestattet haben soll.

18:06 Uhr: Kreatives Plakat der Studentenvertretung Gras:
kapperltheater-twitter.jpg
Foto: Twitter/Georg Kehrer

17:54 Uhr: Dritter Demo-Zug
Der dritte Demo-Zug, der von Wien-Mitte Richtung Stephansplatz führt, hat seinen Marsch aufgenommen. Laut Augenzeugen sollen sich ein "paar hundert Personen " an der Demo beteiligen.

17:45 Uhr: Demo-Zug setzt sich in Bewegung
Bei der Universität herrscht Aufbruchsstimmung, die beiden Demo-Züge setzen sich in Bewegung.

17:42 Uhr: Demonstranten sammeln sich
Alleine vor der Universität befinden sich schon über 1.000 Demo-Teilnehmer. Auch am zweiten Treffpunkt in Wien-Mitte kommen weiterhin neue Teilnehmer hinzu.

17:39 Uhr: Zeitzeuge spricht
Bei der Kundgebung vor der Universität Wien gibt es auch mehrere Redner, zu Wort kam auch der KZ-Überlebende Rudolf Gelbard.

17:32 Uhr: Transparente und Fahnen

wkrdemo.jpg (c) APA/GEORG HOCHMUTH

17:25 Uhr: Demonstranten machen sich bereit
Zahlreiche Demonstranten befinden sich vor der Wiener Hauptuni. Die Masse wird sich hier in zwei Demo-Züge aufteilen. Während der eine Teil Richtung Marcus Omofuma-Denkmal beim Museumsquartier marschiert, wird der andere Demo-Zug Richtung Stephansdom ziehen und sich dort mit der dritten Demo, die in Wien-Mitte startet, vereinen.

17:17 Uhr: Verkehr steht still
Am Wiener Ring sind nur noch Polizeiwagen und Taxis unterwegs, für den Individualverkehr ist die Verkehrsader gesperrt.

17:00 Uhr: Polizisten marschieren am Heldenplatz auf

wkrball.jpg (c) TZ ÖSTERREICH / BRUNA

16:54 Uhr: Demonstranten versammeln sich
Momentan treffen sich die Demonstranten an zwei Treffpunkten: Wien-Mitte und beim Votivpark nahe der Universität. An beiden Treffpunkten befinden sich schon etliche Polizisten und Einsatzfahrzeuge.

16:41 Uhr: "Parlamentarisches Nachspiel"
Das Platzverbot werde "ein parlamentarisches Nachspiel" haben, so der Grüne Justizsprecher Albert Steinhauser. Dieses sei "eine unerträgliche Einschränkung der Pressefreiheit, die in einem demokratischen Rechtsstaat einzigartig und durch nichts zu rechtfertigen ist". Er kündigte eine parlamentarische Anfrage zu den "überschießenden Maßnahmen" der Polizei an.

16:30 Uhr: Platz- und Vermummungsverbot in Kraft
In diesen Minuten tritt das Platz- und Vermummungsverbot in Kraft. Hier der Überblick über das Sperrgebiet in der Wiener City:

akademikerball_karte.jpg

16:14 Uhr: Bundesheerfahrzeug nicht in Polizei-Aktion involviert
Ein Pressesprecher des Verteidigungsministeriums verneint, dass bei der heutigen Polizei-Aktion Bundesheer-Fahrzeuge beteiligt sind. Das Bild, das auf Twitter für Aufregung sorgt, zeige nur ein zufälliges Zusammentreffen.

16:03 Uhr: Einschränkungen im öffentlichen Verkehr
Die im Bereich des Rings verkehrenden Straßenbahnlinien 1, 2, 62, 71 und D sowie die Badner Bahn werden bis zur Verkehrsfreigabe durch die Polizei kurz bzw. abgelenkt geführt. Auch bei weiteren, umliegenden Straßenbahn- und Buslinien kann es temporär zu Beeinträchtigungen kommen. Bei der U3-Station Herrengasse ist der Ausgang Minoritenplatz gesperrt. Zusätzlich kann es auch zu einer Sperre der Ein- und Ausgänge der U-Bahn-Station Karlsplatz zur Ringstraße kommen.

15:50 Uhr: Palmenhaus "verzweifelt"
"Wir sind relativ verzweifelt, aber wir werden nicht schließen", so das Palmenhaus im Burggarten. Prinzipiell sei von der Exekutive zugesagt worden, dass Besucher über das Albertina-Tor zum Lokal kommen können. Ob dies auch möglich ist, wenn es auf der Straße zu Krawallen kommt, werde sich aber zeigen. Es hätten jedenfalls schon einige Gäste, die für heute Abend reserviert haben, besorgt nachgefragt, ob sie auch tatsächlich kommen können, berichten die Betreiber.

15:34 Uhr: Polizei reagiert auf Kritik
Die Wiener Polizei begründet das Platzverbot für Journalisten mit "der potenziellen Gefährdungslage". Damit reagierte sie in einer Stellungnahme auf Facebook auf die anhaltende Kritik an diesem. Das Platzverbot gelte auch für Journalisten, "nicht zuletzt", um sie "vor etwaigen Körperverletzungen durch Wurfgegenstände und dergleichen zu schützen".

15:16 Uhr: Busse aus Deutschland angekommen
Die Antifa Köln meldet, dass eine Gruppe von Demo-Unterstützern in Wien angekommen ist. Kontrollen auf dem Weg nach Wien gab es keine.

15:02 Uhr: Erste Einschränkungen bei Öffis
Die Citybuslinien 1A, 2A und 3A sind aufgrund der Sperrzone ab sofort eingestellt. Ab zirka 16 Uhr werden weitere Innenstadtlinien eingeschränkt.

14:49 Uhr: Nationalbibliothek macht dicht
Die Nationalbibliothek, die sich unmittelbar neben dem Eingang zum Hofburg-Kongresszentrum befindet, schließt heute früher. Die Moderne Bibliothek - also die Lesesäle - und das Papyrusmuseum werden um 16.00 Uhr geschlossen. Prunksaal, Globenmuseum und Esperantomuseum sind länger offen, auch wenn dort mit Zugangsbeschränkungen zu rechnen ist.

14:24 Uhr: Aufregung um Bundesheer-Fahrzeug
In der Internet-Community herrscht Aufregung um ein gepanzertes Fahrzeug. Es handelt sich um ein Iveco "Light Multirole Vehicle" inklusive befestigtem Maschinengewehr. Gesichtet wurde es auf der Hetzendorfer Straße in Begleitung mehrerer Polizeifahrzeuge. Auf Twitter wird spekuliert, dass das Fahrzeug zur Abschreckung gegen Demonstranten dienen soll.

panzerfahrzeug.jpg (c) Twitter / kristiandavidek
 

13:50 Uhr: Normalbetrieb in Albertina
In der Albertina laufe normaler Betrieb, erklärt eine Sprecherin, der Zugang sei möglich. Lediglich größeren Besuchergruppen könne es passieren, dass von der Polizei beim Eintritt in die Sperrzone Ausweise kontrolliert werden.

13:31 Uhr: Anon Austria legt Burschenschafter-Seiten lahm
Aus Protest gegen den Akademiker-Ball haben heute die Netz-Aktivisten von Anon Austria mehrere Burschenschafter-Internetseiten lahm gelegt.

13:23 Uhr: Staatsoper bleibt offen
Die Staatsoper bleibt trotz Sperrzone offen. Wer eine Eintrittskarte für Donizettis L'Elisir D'Amore vorweisen kann, wird durchgelassen. Das habe die Polizei versichert, wie ein Sprecher der Staatsoper betonte. Und auch Personen, die noch kein Ticket haben und sich am Abend eine Stehplatzkarte kaufen wollen, wird der Zutritt gewährt.

13:01 Uhr: Geschäfte schließen früher
Etliche Geschäfte in der Innenstadt schließen aufgrund der Sperrzone heute früher. "Laut Polizei ist aufgrund zu befürchtender Ausschreitungen anzunehmen, dass eine allgemeine Gefahr für Leben oder Gesundheit mehrerer Menschen entstehen kann, und Popp & Kretschmer möchten diese Umstände weder den Kundinnen noch den MitarbeiterInnen vor Ort zumuten", erklärte etwa das gegenüber der Staatsoper gelegene Modehaus Popp & Kretschmer. Ab 15.00 Uhr wird das Geschäft geschlossen.

12:38 Uhr: Schämt sich die Hofburg für den Akademikerball?
Auf der Event-Homepage der Wiener Hofburg findet sich kein Eintrag für den heutigen Akademikerball. Zwischen dem gestrigen Immobilienball und dem Ärzteball am Samstag klafft ein Loch.

12:17 Uhr: FPÖ in Sorge vor deutschen "Demotouristen"
Der EU-Abgeordnete Andreas Mölzer (FPÖ) sind die Demotouristen ein Dorn im Auge. "Wenn zum heutigen Akademikerball linksextreme Anarchisten aus Hamburg, Berlin, und angeblich sogar aus Griechenland anreisen, dann besteht dringender Handlungsbedarf", so Mölzer.

11:55 Uhr: Internet lacht über Vermummungsverbot
Die Aufregung über das Vermummungsverbot führt auch zu humorvollen Aktionen. Auf Facebook und Twitter posten zahlreiche User kreative Vermummungsfotos. Alle Infos und die besten Bilder finden Sie hier!

11:37 Uhr: Ausweiskontrollen
Laut unbestätigten Twitter-Meldungen, führt die Polizei willkürliche Ausweiskontrollen an der U-Bahn-Station Volkstheater durch.

11:24 Uhr: Bus auch in Österreich kontrolliert
Der Bus aus München, der Unterstützer nach Wien bringen soll, wird auch von der österreichischen Polizei kontrolliert. Er befindet sich momentan nahe Salzburg:

fasel_twitter.jpg
(c) Twitter / Fasel

11:11 Uhr: Vermummungsverbot
Die Verordnung der Polizeidirektion Wien zum Vermummungsverbot lesen Sie hier!

10:59 Uhr: SoHo spricht vom "blanken Hohn"
Peter Traschkowitsch, Vorsitzender der SoHo, kritisiert den "Akademikerball" in der Wiener Hofburg aufs Schärfste. "Der 'Akademikerball' ist blanker Hohn gegenüber den Millionen Opfern und den Überlebenden faschistischer Unrechtsregimes", so Traschkowitsch.

10:38 Uhr: Demobusse aus Deutschland
Die Polizei in Deutschland kontrolliert einen Bus, der Unterstützer nach Wien bringen soll:

kontrolle.jpg
(c) Twitter / Fasel

10:21 Uhr: Parlamentschefin ruft zur Besonnenheit auf
Ein Aufruf zur Besonnenheit kam am Freitag von Barbara Prammer (SPÖ). Sie richte einen "dringenden Appell an alle Beteiligten, Besonnenheit zu beweisen und jede Form der Eskalation zu vermeiden". Gleichzeitig betonte Prammer, dass sie sich "schon vor geraumer Zeit hinter das Anliegen der Holocaust-Überlebenden gestellt" habe, "dass dieser Ball nicht stattfinden sollte".

9:50 Uhr: Demo-Zug "nowkr.at"
Um 17 Uhr beginnt die Demonstration gegen den Ball. Start ist beim Bahnhof Wien Mitte, die Demonstranten wollen dann erst zum Morzinplatz und dann zum Stephansplatz ziehen. Die Polizei rechnet mit tausenden Teilnehmern. Die Initiative "Offensive gegen Rechts" organisiert zwei weitere Protest-Züge. Einer startet vom Schottentor zum Stephansplatz und einer führt zum Omofuma-Denkmal bei der Mariahilfer Straße.

09:05 Uhr: Das Platzverbot im Detail:
Ab 16.30 Uhr dürfen nur mehr Anrainer und "sonstige Berechtigte", wie Besucher einer Veranstaltung wie eben die Ballbesucher die Sperrzone betreten. Der Zeitpunkt der Aufhebung des Platzverbotes obliegt der Polizei - "nach Maßgabe", wie es heißt.

08:33 Uhr: Vermummungsverbot
In neun (!) Bezirken gilt ein Vermummungsvberbot. Bei Temperaturen um null Grad darf nicht mal ein Schal getragen werden.

verkehrsinfo.jpg

08:00 Uhr: Wien wird abgeriegelt
Rund ein Viertel der Wiener City wird abgeriegelt, nicht einmal Journalisten haben ungehindert Zutritt. Das gesperrte Gebiet ist größer als seinerzeit beim Besuch von US-Präsident George W. Bush.

erstellt am 24. Jänner 2014, 23:59

Postings 0 Kommentare ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

Mehr zum Thema