Strache legt sich mit Kardinal an

Heinz-Christian Strache
© TZ ÖSTERREICH

FPÖ-Chef auf Konfrontation mit Kardinal Schönborn im Streit um Nächstenliebe.

Die FPÖ versteht die „künstliche Aufregung“ um ihren Wahl-Slogan „Liebe deine Nächsten“ nicht. Von der Kirche handelte sich FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache deswegen eine Rüge ein, schließlich gilt für die FPÖ die Nächstenliebe nur für Inländer. Kardinal Schönborn appellierte für eine „Abrüstung der Worte“. Strache: „Keine Institution hat ein Monopol auf diesen Begriff.“ Kurz darauf kam gleich die nächste Breitseite vom Chef der Ordensgemeinschaften Maximilian Fürnsinn: Er attestiert Strache „Argumentationsnotstand“ und empfiehlt ihm: „Liebe deine Feinde.“

Wahlprogramm bevorzugt Inländer

Seit Dienstag werden eineinhalb Millionen Folder mit dem FPÖ-Wahlprogramm unters Volk gebracht. Die Inhalte:

  • Sozialleistungen nur für Staatsbürger
  • Senkung der EU-Beiträge
  • Stärkere Banken-Kontrolle
  • Steuerliche Entlastung für Mehrkind-Familien
  • Nein zur Gesamtschule
  • Lehrer sollen Gratisnachhilfe geben

Autor: K. Liener

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erstellt am 14. August 2013, 23:18

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