Brutales Tauziehen um 13-Jährigen

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© Anne Eskelinen

Wieder einmal steht ein Kind nach einem Beziehungsstreit als Opfer da.

2012 trennten sich die Eltern – seitdem ist für Elias (13, Name geändert) nichts, wie es vorher war. Seine Mutter und sein Vater teilten sich die Obsorge, doch Elias sollte seinen Vater kaum zu Gesicht bekommen. „Weil er es so wollte“, so die Mutter zu ÖSTERREICH, „ich konnte ihn ja nicht zwingen.“ Ein unabhängig erstelltes Gutachten bescheinigt hingegen: Das Verhältnis zwischen Elias und seinem Vater ist gut. Warum der Junge eine plötzliche ­Abneigung gegenüber dem Vater entwickeln sollte, ist unerklärlich. Im April 2014 zieht die Mutter dann mit Elias nach Finnland – ohne Einverständnis des Vaters.

Krisenzentrum
Erst ein Jahr später, im März 2015, gelingt es dem Mann, die alleinige Obsorge für den 13-Jährigen zu erwirken, seinen Sohn per richterlichem Bescheid nach Österreich zu holen, damit er ihn sehen kann. Hier wurde das Jugendamt auf Elias aufmerksam. Seitdem sitzt der Bub in einem Krisenzentrum. Von dort aus bittet er: „Ich will zu meiner Mutter!“ Doch die soll ihren Sohn instrumentalisieren, die Abneigung, die sie gegen ihren Ex hegt, auf Elias übertragen. Herta Staffa vom Jugendamt Wien: „Im Krisenzentrum soll Elias erst einmal zur Ruhe und zu sich selbst kommen.“

erstellt am 22. April 2015, 23:04

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