16 Kinder mussten in Salzburg ins Spital

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© F. Neumayr

Nach Explosion in einer Wiener Schule kam es jetzt in Salzburg zu Chemie-Unfall.

Schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage ging ein Chemie-Experiment in der Schule schief: Dieses Mal zerbrach ein Glas mit Quecksilber. Das höchst gefährliche Schwermetall floss aus. 21 Menschen kamen ins Krankenhaus.

Der Alarm wurde kurz nach 10 Uhr in der Neuen Mittelschule in Parsch ausgelöst. Zu dem Giftunfall war es im Unterricht einer dritten Klasse gekommen. Die Lehrerin wollte den 13- bis 14-Jährigen Quecksilber zeigen. Das Gefäß wurde umgestoßen. Wie es dazu kam, ist noch unklar. Die Pädagogin schickte die Schüler sofort aus dem Klassenraum. Die Feuerwehr wurde gerufen.

Putzfrau beauftragt,
das Gift aufzusaugen
„Unglücklicherweise wurde eine Reinigungskraft beauftragt, das Quecksilber mit dem Staubsauger zu entfernen. Wir mussten also davon ausgehen, dass sich das Gift in der Luft befindet“, sagte Reinhold Ortler von der Berufsfeuerwehr Salzburg. Der Klassenraum wurde versiegelt, der Staubsauger luftdicht verpackt.

Bei den Opfern wurden keine akuten Vergiftungserscheinungen festgestellt. 16 Schüler, zwei Lehrerinnen, zwei Putzfrauen und der Hausmeister kamen trotzdem zur Kontrolle ins Spital.

Wien: Schüler (17) nach 
Explosion noch im Spital
Erst am Freitag war es in Wien zu einer Explosion im Chemiesaal gekommen. Ein 17-Jähriger fing Feuer, er liegt mit schweren Verbrennungen im AKH.

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erstellt am 11. November 2013, 21:16

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