Wirbel um steirische Sex-Lehrerin

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© Getty Images (Symbolfoto)

Gab eine Chemie- und Mathelehrerin Hauptschulkindern Drogen, um sie gefügig zu machen?

Die mehr als pikante Affäre um Österreichs erste angebliche Sex-Lehrerin im Bezirk Murtal – ÖSTERREICH berichtete – sogt für Aufregung: Fest steht nur, dass die Pädagogin (Name der Redaktion bekannt) vom Dienst suspendiert ist. Und von sich aus ein Krankenhaus aufsuchte, dort psychiatrische Hilfe in Anspruch nimmt. Landesschulrat und Staatsanwaltschaft ermitteln. Schulpsychologen sind eingeschaltet, die betroffenen Kinder hatten jetzt eine Woche schulfrei.

"Naturwissenschaften können Spaß machen"
Die Jungpädagogin mit dem Motto „Naturwissenschaften können auch Spaß machen“ soll Kindern, denen sie Nachhilfe gab, Drogen in selbst gemachten Traubenzucker und Gummibärchen gemischt und den Teenies verabreicht haben, um sie für sexuelle Übergriffe gefügig zu machen. Zudem soll die Verdächtige mit ihren Zöglingen auf Disco-Tour gewesen sein.

Ein Bub dürfte sich seinen Eltern anvertraut haben, die den Stein ins Rollen brachten. In der Region rund um Judenburg gehen die Wogen hoch. Es gibt aber auch Stimmen, die für die Lehrerin die Unschuldsvermutung einfordern: Die junge Frau werde gezielt fertiggemacht.

Rache eines 14-Jährigen und dessen Eltern?
Das Ganze sei die Aktion eines 14-Jährigen, der für die Polizei kein Unbekannter sei: „Er und seine Familie versuchen, dieser Pädagogin das Leben zu zerstören“, verrät ein Schul-Insider in einem Internet-Posting. Andere wieder stehen der Lehrerin kritisch gegenüber: „Hier geht es um Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren. Die Causa gehört voll und ganz aufgeklärt.“ Drogen und Sex in einer NMS seien schlicht ein Skandal.

erstellt am 10. Mai 2015, 23:16

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