Unfallserie mit Motorrädern reißt nicht ab

Crash Pkw Motorrad
© mediabox.at/Schwarzl

Trotz verschärfter Kontrollen kracht es beinahe jeden Tag auf den OÖ-Straßen.

Unachtsamkeit und zu hohes Tempo: Das sind die häufigsten Ursachen tödlicher Verkehrsunfälle in OÖ. Rund ein Fünftel davon passiert laut Verkehrsclub Österreich (VCÖ) mit Motorrädern. Mit verschärften Kontrollen wolle man gegen den hohen Blutzoll auf den Straßen vorgehen, sagte Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) zu Beginn der Biker-Saison Anfang Mai. Und dennoch: Die Unfallserie mit Bikern auf den heimischen Straßen reißt nicht ab. Entscheidend ist freilich das herrliche Sommerwetter, das die Motorradlenker in Scharen anlockt.

Traurige Nr. 1

Alleine in den vergangenen drei Tagen meldete die Polizei hierzulande fünf Biker-Unfälle mit insgesamt sechs Verletzten. Schon im Vorjahr war OÖ, wie berichtet, trauriger Spitzenreiter bei tödlichen Biker-Unfällen: Laut Statistik Austria gab es bei 445 Unfällen 15 Tote, 1.552 Motorradfahrer wurden verletzt. Im heurigen Jahr verloren bislang zwei Biker in OÖ ihr Leben. „Es passieren auch immer wieder schwere Unfälle, weil die Motorradfahrer von anderen Kfz-Lenkern übersehen werden“, warnt VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. Das tödliche Unfallrisiko sei 21 Mal höher als mit dem Auto.

erstellt am 30. Mai 2017, 08:12

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