Schirnhofer: Nun ist auch Holding pleite

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Die Zielpunkt-Pleite erwischt nun auch die Mutterfirma des Fleischverarbeiters.

Kaindorf. Nach der Schirnhofer GmbH meldete am Donnerstag auch ihre Mutter, die Schirnhofer Familienunternehmen Holding GmbH, Insolvenz an. Ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung wurde für die Holding des oststeirischen Fleischverarbeiters beantragt. Die Überschuldung beträgt rund 6,6 Mio. Euro, teilten die Kreditschützer am Donnerstag mit.

Die Holding mit Geschäftsführer Karl Schirnhofer ist zu 75 Prozent an der Schirnhofer GmbH beteiligt und mit der Tochter mehrfach durch Gegenfinanzierungen verknüpft. Diese müssen nun geprüft werden. Konkret geht es um Tochterfirmen der Schirnhofer GmbH, deren Verkaufserlöse an die Holding gingen. Die Holding beschäftigte keine Mitarbeiter.

Betrieb nicht betroffen. Die Fortführung des Betriebs der Schirnhofer GmbH ist von der Insolvenz der Holding nicht betroffen. Bei dem bereits seit mehr als einer Woche laufenden Verfahren ist für den 17. Dezember die erste Gläubigerversammlung geplant, am 28. Jänner findet die Prüfungstagsatzung statt.

erstellt am 11. Dezember 2015, 10:49

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