Heftiges Beben lässt ganz NÖ schwanken

Erdbeben
© Symbolbild/GettyImages

Am Montag kam es um 12.28 Uhr zu einem außergewöhnlich starken Erdbeben.

Am Montag schwankte um 12.28 Uhr die Erde in NÖ und Wien. Ein heftiges Erdbeben der Stärke 4,2 war für mehrere Sekunden deutlich zu spüren. „Das Epizentrum befand sich im Raum Alland im Bezirk Baden, die Erschütterungen waren jedoch vom Semmering bis zur tschechisch-niederösterreichischen Grenze merkbar“, sagt Thomas Wostal von der ZAMG. Sogar im ÖSTERREICH-Newsroom im ersten Wiener Gemeindebezirk war das Erdbeben deutlich spürbar. Auch aus dem Burgenland und aus Oberösterreich gab es Meldungen. Ein erstes Nachbeben erfolgte um 12.49 Uhr, dieses war aber mit einer Magnitude von 2,4 deutlich schwächer.

Schäden
Die ZAMG erhielt Meldungen über leichte Gebäudeschäden. Es gab keine Feuerwehreinsätze, allerdings seien zahlreiche Anrufe besorgter Bürger eingegangen, so NÖ-Feuerwehrsprecher Franz Res­perger. „Ich war in meinem Büro in der Landwirtschaftskammer St. Pölten und habe nichts vom Erd­beben mitbekommen“, sagte der Bürgermeister von Alland, Ludwig Köck (ÖVP).

Erdbeben
„Statistisch gesehen kommt es alle sieben Jahre in NÖ zu einem derart heftigen Erdbeben“, so Wostal. Bereits in der Nacht auf Sonntag bebte die Erde im Raum Baden zweimal. Im Jahr 2013 gab es eine ungewöhnlich heftige Erdbeben-Serie. In Ebreichsdorf wurde damals ein Beben mit der Stärke 4,2 gemessen. Die stärksten Erdstöße in NÖ gab es im Jahr 1972 mit einer Stärke von 5,3.

erstellt am 26. April 2016, 09:09

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