Essl-Museum: Endgültiges Aus am 1.Juli

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© APA/HERBERT PFARRHOFER

42 Mitarbeiter verlieren durch die Schließung des Museums ihren Job.

Mit 1. Juli schließt das Essl Museum in Klosterneuburg nach fast 17 Jahren den Ausstellungsbetrieb. Bis dahin finden alle Ausstellungen noch statt.

Grund für das Aus ist die Finanznot. „Die Familie Essl hat den Bau des Essl Museums und alle laufenden Kosten für Betrieb und Ausstellungen 17 Jahre lang aus eigenen Mitteln finanziert“, sagt Museumsgründer Karlheinz Essl. Dies sei trotz aller Bemühungen nun nicht mehr möglich. Das Museum war wegen finanzieller Probleme der bauMax-Kette, die Essl gründete, in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.

Das Essl Museum wird weiterhin als Depot für die Sammlung Essl genutzt werden. Archiv, Restaurierung, Technik und der internationale Leihverkehr bleiben erhalten. Bis Ende Juni werden die Ausstellungen Rendezvous und Body & Soul zu sehen sein. Am 4. Mai eröffnet die letzte Ausstellung: Die Sammlung eSeL.

Das Museum verabschiedet sich mit Kunstvermittlungsangeboten, Konzerten und Lesungen. Öffnungszeiten: Di–So: 10–18 Uhr, M: 10– 21 Uhr. Von 24. bis 30. Juni finden die Open Days bei freiem Eintritt statt.

erstellt am 06. April 2016, 08:32

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