Eisenbahnbrücke wird schwimmender Garten

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© upcycle-the-bridge.jovoto.com

Aus aller Welt kamen Vorschläge, was aus der Eisenbahnbrücke machbar wäre.

Erst am 27. September entscheiden die Linzer, ob die Eisenbahnbrücke neben der neuen Donauquerung stehen bleibt oder nicht. Sollte der Abriss kommen, ist das nicht das Ende. Der Verein „Brücke für Linz“ rief zusammen mit der Linz AG zum Ideenwettbewerb für eine Umwidmung auf. „Ein Neubau der Eisenbahnbrücke ist die beste Lösung. Gleichzeitig soll der alten Brücke ein neues Leben eingehaucht werden“, sagt Architekt Jörg Stögmüller vom Verein.

93 Projekte aus der ganzen Welt gingen ein, von Kanada über Indonesien bis Norwegen. Zum Sieger kürte die Jury „The Floating Garden“ vom Münchner Wolfgang Biebach.
Dabei wird der Mittelteil der Brücke auf einen Schwimm-Ponton gesetzt und mit Pflanzen und Liegestühlen zum schwimmenden Garten. Auch ein „Schwimmender Markt“ wäre denkbar. Auf Platz zwei und drei landeten ein Aussichtsturm und Markthallen aus dem Stahlgerüst.

Online-Jury. 3.000 Euro Preisgeld gehen an Biebach, insgesamt 7.000 Euro werden an die weiteren zehn besten Ideen vergeben. Sie präsentieren sich auf der Plattform upcycle-the-bridge.jovoto.com und reichen von Gokart-Bahn über Brauerei bis Kino.
 

erstellt am 15. September 2015, 11:30

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