Einsatzkräfte für die Formel 1 sind startklar

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BH, Polizei, Rotes Kreuz und Feuerwehr betonen die gute Zusammenarbeit.

„Eine Großveranstaltung optimal vorbereiten und – wenn nötig – rasch entscheiden“, so sieht Ulrike Buchacher, Bezirkshauptfrau im Murtal, ihre Aufgabe für das Formel-1-Wochenende.

Ab 1. Juli drehen Rosberg, Hamilton und Co. ihre Runden, Zehntausende Fans werden erwartet.

  • Für die Polizei wartet vor allem bei An- und Abreise viel Arbeit. Wo es Gedränge gibt, gibt es auch Taschendiebe, warnt Einsatzleiter Günther Perger. Mehr als 100 Beamte, in Uniform und in Zivil, sind in Spielberg im Einsatz. Darunter sind Sprengmittel-Experten, Diensthunde mit Herrchen, Cobra-Beamte und Polizeibeamte aus Kroatien.
  • Das Rote Kreuz ist beim Großen Preis von Österreich rund um die Uhr mit bis zu 60 Mitarbeitern und 20 Fahrzeugen im Einsatz. Auch ein Kriseninterventionsteam steht bereit. Im Ringgelände werden drei Sanitätsstationen errichtet. Bei Temperaturen von rund 30 Grad lauten die Tipps vorab: viel Wasser trinken, leichte Kost, Sonnenschutz.
  • Bei Oberbrandrat Erwin Grangl laufen die Fäden der Feuerwehren zusammen. 78 Feuerwehrmänner von zwölf Feuerwehren sind in Zwölf-Stunden-Einsätzen die Basisversorgung. Grangl: „Weitere Einheiten aus den Feuerwehrverbänden Murau, Judenburg und Leoben werden am Rennwochenende ebenfalls in erhöhter Einsatzbereitschaft sein.“ Um bei großen Menschenansammlungen schneller zum Einsatzort gelangen zu können, werden Löschquads als Vorausfahrzeuge vor ihren „Brüdern“ zum Einsatzort geschickt, um schnellstmöglich Hilfe leisten zu können.
  • Im Einsatz ist auch die Asfinag mit sieben Mitarbeitern – einer sogar auf einem Motorrad.

erstellt am 28. Juni 2016, 09:13

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