Drogenhandel in Wien völlig außer Kontrolle

Polizeiauto
© TZOe Artner

Die heute präsentierte Kriminalitätsstatistik zeigt: Drogen sind Problem Nr. 1.

Die Drogenfahnder der Wiener Polizeieinheit EGS (Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität) liefern sich ein tägliches Katz-und-Maus-Spiel mit den Dealern.

Die Szene ist fast völlig außer Kontrolle: 1,5 Kilogramm Kokain wurden heuer seit Jahresbeginn beschlagnahmt – ein regelrechter Boom, wie Insider sagen. Dazu mehr als 15 Kilogramm Cannabis und 668 Gramm Heroin – damit liegt man tendenziell weit über den Zahlen von 2015, die heute präsentiert werden.

Gesetzesänderung
Seit dem Inkrafttreten der Strafrechtsreform hat sich der Nachweis einer Gewerbsmäßigkeit und damit eine Festnahme stark erschwert. Ein Gesetz, das nach Interventionen der Wiener Polizeispitze beim Justizminister nun im Eilverfahren repariert wird.

Tätergruppe
„Es ist ein Faktum, dass der offene Drogenhandel in Wien auf den Straßen zu mehr als drei Viertel von Asylwerbern bestritten wird“, sagt Wiens Polizei-Vizepräsident Karl Mahrer.

Es handle sich vor allem „Asylwerber und Menschen mit Asylstatus“. Die Täter kommen meist aus Nord- und West-Afrika.

erstellt am 17. März 2016, 08:49

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