Austria: Mit rund 370.000 Euro in die Entscheidung

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© Austria Salzburg

Der Salzburger Traditionsverein kämpft heute ums nackte Überleben.

Es ist eine Zitterpartie bis zum Schluss: Heute entscheiden die Gläubiger, ob sie auf das neue Angebot der Austria Salzburg, 25 Prozent der offenen Forderungen zurückzuzahlen, eingehen.

Und um die hohe Summe von 370.000 Euro begleichen zu können, ließ die Austria bis zuletzt nichts unversucht: Fans riefen eine Spendenaktion mit Geld-zurück-Garantie ins Leben.

Barquote wird erhöht, um Gläubiger zu überzeugen

Mehr Geld. Mit einer höheren Barquote will die Austria versuchen, die Gläubiger milde zu stimmen. Und auch der Europark half mit, das leere Konto der Austria zu füllen: Am Samstag und gestern fand eine große Spendenveranstaltung statt, der Europark selbst legte auch noch etwas Geld drauf – wie viel zusammengekommen ist, wusste Austria-Chef Fredy Scheucher am Montag im Gespräch mit ÖSTERREICH noch nicht: „Es ist aber eine stolze Summe.“

Austria konzentriert sich auf die Vereins-Zukunft

Kein Worst Case. Heute um 9.30 Uhr fällt die Entscheidung. Auf die Frage, was passiert, wenn die Gläubiger das Angebot ablehnen, antwortete Scheucher selbstbewusst: „Das wird nicht passieren, und wir haben uns keine Gedanken gemacht, wie es wäre. Der Fokus liegt ganz klar auf der Zusage und auf dem Weiterarbeiten.“

erstellt am 01. März 2016, 09:48

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