Asbest auf Acker im Görtschitztal gefunden

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 Global 2000 ließ Proben nach Tipps aus Bevölkerung analysieren.

Die Umweltorganisation Global 2000 schlägt Asbest-Alarm. Laut einer Aussendung wurden auf Ackerflächen im vom HCB-Skandal betroffenen Kärntner Görtschitztal Asbest-Verunreinigungen festgestellt. Über das Ausmaß der Asbestbelastung konnte man bei der Organisation vorerst noch keine Angaben machen.

Acker in der Gemeinde Eberstein
Laut Global 2000 handelt es sich um einen Acker in der Gemeinde Eberstein, die Untersuchung der Proben mit einem Rasterelektronen-Mikroskop erfolgte am Mittwoch. Der Sachverständige Robert Sedlacek bestätigte, dass die Proben Asbest enthalten würden. Wie stark die Belastung ist, will Global 2000 am Donnerstag bei einer Pressekonferenz bekannt geben.

Menschen erkranken an Lungenkrebs
Im Görtschitztal wurde bis zum Jahr 1977 Asbest verarbeitet, zahlreiche Menschen erkrankten an Lungenkrebs. Neben Lungenkrebs treten als Spätfolgen von Asbestbelastung vor allem sogenannte Mesotheliome auf, das sind bösartige Tumore des Rippen- und Bauchfells. Weiters kann Asbest Lungenfibrose, aber auch Kehlkopfkrebs auslösen. Das Asbest wurde bei den Wietersdorfer Zementwerken verarbeitet, jenem Betrieb, über dessen Schornstein das Hexachlorbenzol in die Umwelt gelangte.

erstellt am 18. November 2015, 13:20

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