Anti-Terror-Poller schützen jetzt die MaHü

Mariahilferstraße
© TZOe Fuhrich

Seit November wird am Anti-Terrorschutz der MaHü gewerkt. Die nächste Etappe.

Wien. Im Vorjahr startete die 630.000 Euro teure ­Sicherheitsmaßnahme an der Mariahilfer Straße im Bereich zwischen Kaiserstraße und Schottenfeldgasse. Acht Poller, die 70 Zentimeter in den Boden gestampft wurden, sowie neun Granitmöbel sichern nun den oberen Teil der MaHü gegen „Angriffe“ von Lkw. Seit Mitte Februar lagerte der neue Rammschutz für die nächste Etappe am Vorplatz des MQ. Jetzt wird alles montiert.

Kamikaze-Fahrt. Am Montag starteten diese Arbeiten der zweiten Etappe im Bereich Rahlbrücke – ab Getreidemarkt entlang der ersten 100 Meter des MuseumsQuartiers bis zur Klostergasse. Die Schutzeinrichtungen werden im Zickzack montiert. Kamikaze-Vollgasfahrten sind somit unmöglich. In Begegnungszonen sind ohnehin nicht mehr als 20 km/h erlaubt. Mehr ist dann für den Normalverkehr gar nicht mehr möglich.

Sperre. „Die Arbeiten dauern bis 27. März, längstens aber bis Mitte April. Dann ist die Straße wieder für den Verkehr geöffnet“, sagt Matthias Holzmüller von der MA Straßenbau gegenüber ÖSTERREICH.

Umleitung. Der Verkehr wird über die Windmühlgasse und Capistrangasse sowie über die Stiftgasse zur MaHü umgeleitet. Vom Karlsplatz kommend wird man über die Gumpendorferstraße parallel zur MaHü geleitet. Für Fußgänger und Radfahrer gibt es keinerlei Einschränkungen.


 

erstellt am 03. März 2020, 12:07

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