A4-Drama - Prozess jetzt doch in Ungarn

Parndorf LKW Flüchtlinge
© APA/ Schlager

StA Eisenstadt hat ein Ersuchen um Übernahme der Strafverfolgung gestellt.

Im Fall der 71 tot in einem Lkw an der Ostautobahn (A4) im Burgenland entdeckten Flüchtlinge will die Staatsanwaltschaft (StA) Eisenstadt das Strafverfahren an die ungarischen Behörden abtreten. Das teilte die Anklagebehörde am Donnerstag mit. Die StA Eisenstadt strebe "eine konzentrierte Führung des gesamten Strafverfahrens durch die ungarische Justiz" an, hieß es in einer Mitteilung.

Zu diesem Zweck sei ein Ersuchen um Übernahme der Strafverfolgung zum gesamten Verfahrenskomplex an die ungarischen Behörden gerichtet worden. Eine Annahme dieses Ersuchens würde das dazu laufende österreichische Strafverfahren zumindest vorläufig beenden, erläuterte die StA.
 

erstellt am 08. Oktober 2015, 14:45

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