Wien sagt den U-Bahn-Sprayern Kampf an

Graffiti Wien
© Polizei Wien

Beschmierte Züge kosten Tausende Euro – die Kontrollen werden strenger.

Die Stadt verschärft die Kontrollen gegen illegale Graffitis auf Zügen und in Stationen der Wiener Linien. Erste Erfolge können im Kampf gegen die Sprayer bereits verzeichnet werden: Betrug der Schaden vor zwei Jahren noch stolze 7.000 Euro pro Tag, waren es 2015 nur noch 4.500 Euro.

Maßnahmen
Die Kostenreduktion um fast die Hälfte ist vor allem der Videoüberwachung, dem Sicherheitspersonal und einer genauen Dokumentation sowie Analyse aller Vorfälle zu verdanken. Jeder Fall wird zur Anzeige gebracht und der Schaden 1:1 an den Täter weiterverrechnet.

Fahrgastverlust
Aus Sicherheits-, aber auch ökonomischen Gründen müssen beschmierte Züge für die Reinigung aus dem Verkehr gezogen werden. In New York wurde festgestellt, dass die Fahrgastzahlen bei beschmieren Zügen um dreißig Prozent einbrechen.

Aufwand
Die Reinigung ist aufwendig, denn die Züge müssen von Hand – nur mit einem Besen und einer Anti-Graffiti-Lösung – gereinigt werden. Dabei werden Hinweise auf etwaige Täter dokumentiert. Meistens hinterlassen die Sprayer Signaturen, durch die sie überführt werden können.

erstellt am 29. März 2016, 13:32

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