Weiter Wirbel um Subvention für Okto-TV

David Ellensohn
© APA/ANDREAS PESSENLEHNER

Für 450 Seher pro Tag erhält Okto-TV wohl auch 2017 knapp 1,1 Millionen Euro.

Die Aufregung um die 1,08 Millionen Euro Jahresförderung für den TV-Sender Okto-TV, der laut eigenem Förderantrag im Internet täglich ganze 450 Zuseher hat, geht weiter.

Wie ÖSTERREICH berichtete, haben die zwei Grünen Margulies und Ellensohn im Ressort der Stadträtin Sandra Frauenberger diese Steuergeldverschwendung erwirkt. Die Opposition äußerte den Verdacht, dass damit die eigene Medienarbeit finanziert wird. Bürgermeister Häupl und Stadtrat Jürgen Czernohorszky wollten diesen Steuergeldwahnsinn in letzter Sekunde stoppen und prüfen, ob eine Subvention von einer Million Euro verantwortbar ist.

Rückzieher
Der Subventionsantrag sollte von der Tagesordnung des Stadtsenats genommen werden. Wie durch Zauberhand ist dieser nach einem rot-grünen Beschluss aber doch am Dienstag im Stadtsenat von Rot und Grün durchgewunken worden und kommende Woche auf der Tagesordnung des Gemeinderates.

„Offensichtlich hat die SPÖ Wien Angst vor der eigenen Courage bekommen“, zeigt sich ÖVP-Stadtrat Gernot Blümel gegenüber ÖSTERREICH entsetzt: „Die SPÖ macht sich damit einmal mehr unglaubwürdig und zum Unterstützer ganz eigentümlicher grüner Politik – auf dem Rücken der Steuerzahler, die dafür bezahlen müssen.“

erstellt am 30. März 2017, 08:15

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