Tempo 100 auf der Westautobahn bei St. Pölten

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© TZ Oesterreich Loy Robert

Auf einer Strecke von fünf Kilometern soll ein Tempolimit eingeführt werden.

Die A 1, die durch die Stadtteile Stattersdorf, Harland, Schwadorf und Pummersdorf führt, zählt zweifellos zu den gefährlichsten Straßen Österreichs. Seit fast zehn Jahren wird die Einführung eines Tempolimits von 100 km/h gefordert. Nun kommt Schwung in die Debatte. Der St. Pöltner Gemeinderat beschloss jetzt eine Resolution, um die Geschwindigkeitsbegrenzung durchzusetzen. Der Antrag wurde von SPÖ, ÖVP und Grünen beschlossen und wird nun an das Verkehrsministerium weitergeleitet.

Vorteile. St. Pölten sei die einzige Landeshauptstadt, an der eine Autobahn vorbeiführe, bei der es keine Geschwindigkeitsbeschränkung gebe, so Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ). Aktuell rasen Autos hier mit 130 km/h über die Straße. Ein Tempolimit würde weniger Lärm sowie mehr Sicherheit bringen, so Stadler. Auch der Zeitverlust sei gering. Auf dem fünf Kilometer langen Abschnitt würde es laut VCÖ (Verkehrsclub Österreich) nur 42 Sekunden Zeitverlust geben.

Sicherheit. Gerade die geringere Unfallwahrscheinlichkeit wäre für den Abschnitt bahnbrechend. Alleine seit Dezember krachte es hier vier Mal. Mega-Staus und ein Verkehrschaos waren die Folge.

 

erstellt am 27. April 2017, 08:46

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