Simmering stimmt über Parkpickerl ab

Parkpickerl
© APA/HELMUT FOHRINGER

Drei Wochen lang können die Simmeringer über das Parkpickerl abstimmen.

In dieser Woche läuft im 11. Bezirk die Befragung zum Parkpickel an. Bezirkschef Paul Stadler (FPÖ) rechnet mit einem Zuspruch, zumindest im Zen­trum des Bezirks.

Ab Mittwoch werden die Fragebögen zur Einführung der kostenpflichtigen Kurzparkzonen an die Bewohner verschickt. Drei Wochen lang haben die Simmeringer dann Zeit, abzustimmen. Die Stimmzettel sind nach Bezirksteilen gekennzeichnet. Somit sind drei Pickerl-Zonen möglich – vom Bezirkszentrum über den Zentralfriedhof bis zum Stadtrand. Stimmberechtigt sind Bewohner zwischen 16 und 104 Jahren mit Hauptwohnsitz in Simmering.

Auch 16.000 Drittstaatsangehörige und Asylwerber, die nicht wahlberechtigt sind, dürfen teilnehmen, entschied die Stadt.

Fragebögen
Vor allem, seitdem seit Anfang Sep­tember das Parkpickerl im benachbarten Favoriten gilt, wird Simmering mit „Pickerl-Flüchtlingen“ überschwemmt. „Die meisten Probleme haben wir im Eck bei der Geiselbergstraße. Das ist wirklich massiv betroffen“, so der Bezirkschef Stadler.

Auch Simmerings Grüne sprechen sich in einer neuen Kampagne für ein Pickerl aus. „Wir haben jetzt die Chance, das Parkpickerl einzuführen – nutzen wir sie!“, werben sie im Zuge ihrer Kampagne „Pro Pickerl“.

erstellt am 18. September 2017, 07:11

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