Schwangere erschoss sich vor Fast-Food-Lokal

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© screenshot/youtube

Frau, die sich mit Bauchschuss tötete, war schwanger.

Geschockt reagierten Augenzeugen, als sich am Samstagnachmittag eine Frau auf offener Straße vor dem McDonald’s im Rivergate am Handelskai (Brigittenau) erschoss, ÖSTERREICH berichtete. Jetzt wurden die schrecklichen Details der Tragödie bekannt.
Susanne M. (41, Name geändert) war keine Unbekannte in Wien. Seit Jahren leitete sie einen Opferschutz-Verein, kümmerte sich um sexuell missbrauchte Frauen, kämpfte für diese bei der Justiz, wollte die Täter vor Gericht sehen. Sie trat auch für Kinderschutzrechte ein, äußerte sich im Fernsehen in Diskussionen zu dem brisanten Thema.

Dieses Engagement aber schien Susanne M. immer stärker aufgerieben zu haben. Selbst ein früheres Opfer sexueller Gewalt verzweifelte sie an der Ohnmacht von Opfern und haderte zunehmend mit der österreichischen Justiz. Sie unterstellte den Strafverfolgern eine zu lasche Vorgehensweise. Laut Bekannten war Susanne M. im 7. Monat schwanger, freute sich auf ihr Kind. Dennoch zog sie am Samstag eine Pistole aus der Tasche, setzte die Waffe an ihrem Bauch an und drückte ab. Sie war auf der Stelle tot.

erstellt am 30. September 2015, 09:00

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