Ostumfahrung sorgt jetzt für viel Aufregung

Autos
© APA/ROBERT PARIGGER

Stadt und Land bereiten Umfahrung bereits vor. Doch es gibt immer mehr Kritiker.

33 Millionen Euro würde sie kosten, die Ostumfahrung für Wr. Neustadt. Was sie bringen soll: eine Verkehrsentlastung für das Stadtgebiet und die Gemeinde Lichtenwörth.

Gegner. Laut manchen Prognosen würde sich das Mega-Projekt aber nicht rentieren: Für 2030 werden für die Zone Nestroy-straße

Stadionstraße 15.300 Fahrzeuge pro Tag vorhergesagt, mit der Umfahrung wären es nur knapp Tausend weniger.

Die Gegner, darunter auch die Radlobby Wr. Neustadt, gehen nun in die Offensive, wollen die Umfahrung verhindern.

Initiative, Plattform und Petition unter dem Motto „Ostumfahrung – So nicht“ wurden auf die Beine gestellt. Mehr als 400 Personen haben ihre Unterstützung zugesagt.

Wirbel. Die unterschiedlichen Meinungen machten sich kürzlich auch bei einem Informationsabend bemerkbar. Fast 150 Interessierte kamen – und kritisierten, was das Zeug hält. Politiker blieben der Veranstaltung aber fern.

Land zahlt. Stadt und Land stehen allerdings geschlossen hinter der Umsetzung der Umfahrung. Und auch die Vorbereitungen laufen laut Bürgermeister Klaus Schneeberger (ÖVP) schon auf Hochtouren: „Nach Gesprächen mit der Gemeinde Lichtenwörth soll die Umweltverträglichkeitsprüfung folgen.“ Baustart könnte schon in etwa einem Jahr sein, sofern die Bescheide positiv sind. Die Kosten würde übrigens zur Gänze das Land NÖ übernehmen.

erstellt am 25. Februar 2016, 08:47

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