Ort trauert 
um toten
 Lokführer

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© ED/Führer

Eine ganze Gemeinde tariert um den getöteten ÖBB-Lokführer von Allentsteig.

NÖ. Auch drei Tage nach dem dramatischen Zugunglück am Bahnübergang in Thaua bei Allentsteig steht die Bevölkerung der Marktgemeinde Brand/Nagelberg unter Schock: Sie trauert um einen ihrer bekanntesten und beliebtesten Mitbürger: Helmut B. (49) ist der ÖBB-Lokführer, der die Franz-Josefs-Bahn im Waldviertel steuerte und bei der Tragödie ums Leben kam.

Er hatte keine Chance, das Unglück zu verhindern. Ein deutscher Schwertransporter, der einen Harvester geladen hatte, war am Bahnübergang wegen seines Gewichts aufgesessen, konnten weder vor noch zurück. Genau in diesem Augenblick kam Lokführer Helmut B. mit seiner Bahn zu Unglücksstelle, krachte nahezu ungebremst gegen den Lkw. Teile des Harvesters bohrten sich in den Führerstand, der 49-Jährige starb noch an der Unfallstelle.

Für seine Heimatgemeinde ein enormer Verlust. Helmut B. war im Gemeinderat und vielen Vereinen aktiv. Er gehörte zur Feuerwehrführung und engagierte sich bei den Motorsportfreunden.

erstellt am 27. September 2015, 14:17

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