Moslem gab Lehrerin die Hand nicht

Rudi Altersberger
© TZOe Raunig

Die Lehrerin meldete den Vorfall, der Landesschulratspräsident griff ein.

Wirbel gibt es jetzt um einen Vater muslimischen Glaubens, der einer Lehrerin in einer Neuen Mittelschule den Handschlag verweigerte, weil sie eine Frau ist. Die Pädagogin ließ das nicht auf sich sitzen und erstattete umgehend dem Landesschulrat eine Meldung.

Aussprache mit dem Landesschulrat selbst

Probleme
Weil es in der Schule mit dem Sohn in einem Gegenstand ein Pro­blem gab, bat die Lehrerin die Eltern zur Aussprache. Landesschulrats-Präsident Rudolf Altersberger sagt: „Dann kam der Vater des Schülers. Als er vor der Kollegin stand, verweigerte er ihr den Handschlag und wollte sich erst gar nicht mit ihr unterhalten, weil sie eine Frau sei.“

Aussprache
Der Präsident selbst nahm sich den Mann „zur Brust“, wie er es schmunzelnd formulierte. Nach der „Kultur-Kopfwäsche“ des Präsidenten hatte der Zuwanderer ein Einsehen und versprach Besserung. „Ich habe ihm erklärt, dass er sich die Gesprächspartner bei uns in den Schulen eben nicht aussuchen kann und der Handschlag auch zu unserer Kultur gehört. Es ist halt eine Art sich bei uns zu begrüßen“, so Altersberger.

erstellt am 27. Jänner 2016, 09:09

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