Marillen in der Wachau heuer später und rar

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© TZ Oe

Nur kleine Mengen können derzeit gepflückt werden. Bauern hoffen auf kühle Nächte.

NÖ. Während im Weinviertel bereits die Marillenernte voll im Gang ist – ­ÖSTERREICH berichtete – lassen sich die Früchtchen in der Wachau heuer zwei Wochen länger Zeit. „Nur im Raum Krems können schon kleine Mengen geerntet werden“, erzählt Franz Reisinger, Obmann des Vereins Original Wachauer Marille, ÖSTERREICH. „Wir rechnen aber ab Mittwoch auch in Spitz, Arnsdorf bis Aggsbach mit dem Start und dann mit einer Ernte bis in den August hinein“, ergänzt er.

Weniger. Der späte Start sei normal, da nach zwei sehr guten Jahren die Bäume rasten. Doch das hat Folgen: Während die 220 Mitgliedsbetriebe der Wachauer Marille im Schnitt drei Millionen Kilogramm – umgerechnet 3.000 Tonnen – pro Saison ernten, fällt der Ertrag heuer unterdurchschnittlich aus.

Mehr Aroma. „Wir hoffen auf kühle Nächte. Die sind sehr vorteilhaft für den Geschmack. Heuer sind zwar weniger Früchte am Baum, dafür sind sie größer und aromatischer“, erklärt Reisinger. Kosten wird ein Kilogramm Wachauer Marillen drei bis vier Euro.

Vorbestellen. Wer echte Wachauer Marillen möchte, muss auf die Aufschrift „Original Wachauer Marille“ achten oder bei der Online-Marillenbörse direkt bei den Marillenbauern vorbestellen.(grp)

erstellt am 12. Juli 2015, 08:26

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