Kremser Unis ziehen in Gefängnis ein

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Der Campus wird zu klein. Deshalb soll das Gebäude der Justizanstalt herhalten.

Es klingt wie ein Witz, könnte aber wahr werden: Die Donau-Universität, die Fachhochschule (FH) Krems und die Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften spitzen auf die Justizanstalt Krems/Stein. Die stetig steigenden Studentenzahlen erfordern einen Ausbau, und dafür wäre das Gefängnis-Areal ideal.

Fast fix

„Es ist nicht mehr die Frage ob, sondern wann wir auf das Areal der Justizanstalt expandieren werden“, so FH-Geschäftsführerin Ulrike Prommer zur APA. Auch Rudolf Mallinger, Rektor der Karl Landsteiner Privatuni, ist dafür: „Wir befinden uns in guter Nachbarschaft mit der Justizanstalt. An einer räumlichen Entwicklung sind wir immer interessiert“, so Mallinger zu ÖSTERREICH. In zwei bis drei Jahren soll eine Entscheidung fallen.

25 Millionen. Nicht begeistert ist das Justizministerium. Denn ein neues Hochsicherheitsgefängnis mit modernsten Sicherheitsvorkehrungen würde 25 Mio. Euro kosten.

erstellt am 03. Juni 2015, 23:02

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