Held rettete 2 Mädchen 
und ertrank

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© TZ Österreich

Mann hatte zuvor zwei Mädchen aus dem Wasser gezogen.

NÖ. Es begann als prachtvoller Badetag an einem Seitenarm der Donau bei Stockerau und endete mit einer Tragödie. Tabea und Hanah (7 und 12 Jahre alt) schwammen im Wasser. Durch einen dortigen Zufluss und ein Wehr gab es aber Strudel. Die Schwestern wurden durch den Sog hinabgezogen und drohten zu ertrinken.

›Er ist sofort in den Fluss gesprungen, um zu helfen‹

Robert H. (23) aus Wien, ehrenamtlicher Notfallsanitäter beim Roten Kreuz in Hollabrunn, war privat in der Au, sah das Drama und zögerte keine Sekunde. Franz Resperger von der Feuerwehr: „Er sprang sofort hinein, um zu helfen.“ Robert H. bekam die Mädchen zu fassen, zog sie in Richtung Ufer, wo sie von Augenzeugen entgegengenommen wurden. Sie standen unter Schock, waren aber unversehrt.

Untergegangen. Doch kurz darauf wurde der Lebensretter in die Tiefe gezogen. Feuerwehrmänner, die in ihrer Freizeit vor Ort waren, tauchten sofort nach ihm. Schließlich wurde Robert H. in vier Meter Tiefe entdeckt. Eine Stunde wurde versucht, ihn wiederzubeleben. Vergeblich.

›Robert hat das Wertvollste gegeben: sein Leben‹

Trauer. Schock, Tränen und Trauer bei den Angehörigen und beim Roten Kreuz nach der Tragödie. Willi Sauer, Rot-Kreuz-Chef von Niederösterreich: „Wir haben einen jungen, talentierten und hoffnungsvollen Menschen verloren. Robert hat das Wertvollste gegeben, was ein Mensch im Dienste der Nächstenliebe geben kann. Er hat sein Leben gegeben, damit zwei Kinder weiterleben können.“(wef)

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erstellt am 04. Juli 2015, 23:20

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