Franz-Josefs-Bahn wird "zukunftsfit"

ÖBB Cityjet
© OEBB/Philipp Horak

In drei Ausbauphasen wird die wichtige Franz-Josefs-Bahn besser und schneller.

Die Franz-Josefs-Bahn gilt als die Hauptverkehrsader des Waldviertels. Im Rahmen einer gemeinsamen Studie von Land und ÖBB wurde nun ein Maßnahmenpaket geschnürt, das die Schienenstrecke zwischen Wien und Gmünd „zukunftsfit“ machen soll.

Schneller

„Mit dem Taktfahrplan haben wir bereits einen Meilenstein gesetzt. Franz-Josefs-Bahn und Westbahnstrecke wur­den dadurch verknüpft“, betonte Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP) bei einer Pressekonferenz in Sigmundsherberg. Die nächsten Schritte zur Attraktivierung der Bahn sollen eine Verbesserung des Wagenmaterials, kürzere Fahrzeiten und bessere Zubringersysteme sein. Ab Dezember kommen außerdem die neuen, modernen Cityjet-Garnituren zum Einsatz.

3 Phasen

Konkret wurden im Rahmen der Studie drei Ausbauphasen erarbeitet, wie ÖBB-Infrastrukturvorstand Franz Bauer informierte: „In Phase eins soll um 87 Millionen Euro die Bestandsstrecke zwischen Absdorf und Gmünd ausgebaut werden.“ Das Ziel dabei ist, die Fahrtzeit für Gmünd–Wien auf unter zwei Stunden zu senken. Im zweiten Schritt soll mit der Errichtung einer drei Kilometer langen Strecke die Direktanbindung von Horn gesichert werden. Die dritte Phase umfasst Maßnahmen, wie etwa Streckenbegradigungen, die zusätzlich für schnellere Verbindungen sorgen.

erstellt am 08. September 2016, 08:29

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