Feuerwehrmann im Waldviertel erlitt Herztod

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© tz österreich

Gerichtsmediziner schloss Rauchgasvergiftung aus.

Der Feuerwehrmann, der bei einem Brandeinsatz im Waldviertel gestorben ist, hat einen Herztod erlitten, berichtete der ORF Niederösterreich am Mittwoch. Eine Rauchgasvergiftung könne ausgeschlossen werden, sagte demnach der Gerichtsmediziner, der die Leiche am Vortag obduziert hatte. Weitere Details wollte er aus Rücksicht auf die Familie des Opfers nicht nennen.

Der 30-Jährige war bei dem Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Zehenthöf in der Gemeinde Waldenstein (Bezirk Gmünd) am vergangenen Donnerstag mit einem Kameraden am Strahlrohr im Einsatz, hatte Feuerwehrsprecher Franz Resperger mitgeteilt. Als schon die Nachlöscharbeiten im Gang gewesen seien, habe der verheiratete Familienvater - er war Mitglied der FF Grünbach - über Übelkeit geklagt, sich in ein Feuerwehrauto gesetzt und sei dort auch betreut worden. Letztlich sei der 30-Jährige zusammengebrochen und trotz notärztlicher Hilfe nicht zu retten gewesen. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder im Alter von 15 Monaten und fünf Jahren.

erstellt am 08. Juli 2015, 15:43

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