Deutsche sahnen beim Ironman ab

Ironman
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11. Auflage des Ironman 70.3 St. Pölten und eine Galavorstellung deutscher Athleten.

"Es hat aus ­Kübeln geschüttet", sagt ­ÖSTERREICH-Reporterin Melanie Raidl, "und ich habe mir nur gedacht: Oh mein Gott!" Nicht nur das: Die 2.500 Triathleten hatten auch mit kühlen Temperaturen und starkem Wind zu kämpfen – eine echte Herausforderung mit 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und dem Halbmarathon als Draufsetzer. Raidl: "Beim Schwimmen ist dir der Regen dann aber eh egal und beim Radfahren hat es zum Glück aufgehört."

Glanzleistung

Den deutschen Profis konnten die Wetter-Erschwernisse freilich nichts anhaben. Bei den Herren holten sie sich alle drei Podestplätze: Nils Frommhold mit 3:56:47 Stunden vor den Landsmännern Andreas Böcherer (der Vorjahressieger) und Maurice Clavel. Dahinter ein ­Österreicher: Thomas Steger aus Tirol. "Ich habe drei Mal ans Aufhören gedacht, so kalt war es", sagt er. Bei den Frauen auch ein deutscher Sieg: Laura Philipp, die Vorjahressiegerin, in 4:23:31.

"Bin stolz"

Und Melanie Raidl? "Ans Aufhören habe ich nie gedacht", sagt sie. "Außerdem war es so toll: Die schöne Aussicht, die vielen Menschen, die dich anfeuern. Und ich bin stolz, wie gut ich den Halbmarathon noch geschafft habe, nach drei Stunden Radfahren und einer Stunde schwimmen." Ihre Zeit: 6:03 Stunden (die fünfte in ihrer Altersklasse).

Übrigens: Der Ironman bringt 25.000 Nächtigungen und eine Wertschöpfung von 2,7 Mio. Euro.

Ironman Melanie Raidl
Stolz: ÖSTERREICH-Reportertin Melanie Raidl dachte nie ans Aufhören.

erstellt am 22. Mai 2017, 09:23

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