Aufregung und Protest gegen Ortsumfahrung

Königstetten Umfahrung
© TZOe

Verkehrsprojekt, das auf Eis gelegt war, sorgt jetzt wieder für einen Bürgeraufstand.

Die 3,5-Kilometer-Trasse, die Königstetten und umliegende Gemeinden vom Verkehr entlasten soll – 8.000 Fahrzeuge täglich –, ist einigen Bürgern ein Dorn im Auge.

Kritik
„Wir haben 2.000 Unterschriften gesammelt. Seit 4 Jahren kämpfen wir gegen diese Naturzerstörung“, sagt Johanna Nagl, SPÖ-Gemeinderätin in Muckendorf-Wipfing zu ­ÖSTERREICH. Ein großes Problem sei auch, dass sich mit der Umfahrung der Verkehr ins einspurige Nadelöhr Wolfpassing verlagert und zu Staus führt.

Bescheide
„Die Entwürfe wurden überarbeitet. GR-Beschlüsse von Muckendorf-Wipfing, Tulln und Königstetten liegen bereits vor. Nun warten wir auf Bescheide“, so Christof Dauda, Abteilung Landesstraßenplanung, zu ÖSTERREICH. Auch die Verhandlung mit Grundbesitzern am Donnerstag in Langenlebarn sei gut verlaufen. Der Plan: Baustart im Frühjahr 2018. Kosten: 6,5 bis 7 Mio. €.

erstellt am 18. November 2016, 08:30

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