Burgenland: Doskozil wird jetzt an Niessl gemessen

Doskozil
© APA/HERBERT NEUBAUER

Der SPÖ-Landeschef führte ­einen Wahlkampf, in dem die Bundespartei nicht vorkam.

Wien. Am Sonntag wählt das Burgenland einen neuen Landtag. Am Sieg von SPÖ-Landeshauptmann Hans Peter Doskozil gibt es wenig Zweifel. Eine Umfrage, die von der SPÖ in Auftrag gegeben wurde, weist ihm 41 bis 43 % aus. Die ÖVP liegt zehn Prozentpunkte dahinter.

Experten vermuten, dass Doskozil eher auf einen noch höheren Wert kommen könnte. Grund: Bei Partei-Umfragen wird für die eigene Partei ein eher niedrigerer Wert angegeben, um die Mobilisierung zur Wahlurne nicht zu gefährden.

Erreicht Doskozil 42 %, übertrumpft er seinen Vorgänger Hans Niessl bei dessen letzter Wahl (41,92 %). An diesem Ergebnis wird der neuen Landeschef jetzt auch gemessen werden.
Auffällig: Hans Peter Doskozil führte einen Wahlkampf weit abseits der Bundes-SPÖ. Nicht einmal das SPÖ-Logo war auf seinen Wahlplakaten zu sehen.
 

erstellt am 23. Jänner 2020, 23:11

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