ÖVP kämpft für Öffnung und Abgrenzung von den NEOS

Michael SPINDELEGGER
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Und: Settele soll mit Parteichefs auf Berggipfel wandern.

Für die ÖVP gehe es um nicht mehr und nicht weniger „als das blanke Überleben“, sagt ein ÖVP-Spitzenmann. Vor allem die NEOS – deren Vertreter großteils aus der ÖVP stammen – kosten zunehmend Stimmen.

Nun hat sich eine Gruppe von „Jungen“ und „jung Gebliebenen“ entwickelt, die die ÖVP „endlich reformieren und öffnen“ wollen. Dabei werde auf die „Perspektiven“ von Ex-Parteichef Josef Pröll zurückgegriffen.

Just im Bauernbund finden sich besonders viele, die eine gesellschaftspolitische Öffnung wollen: Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter etwa (für Adoptionsrecht für Homosexuelle) oder NÖ-Landesrat Stefan Bernkopf.

Naturgemäß gehört auch Außenminister Sebastian Kurz dazu. Der neue ÖVP-General Gernot Blümel kämpft für die Debatte. Die Volkspartei könnte auf ihrem Parteitag 2015 ein neues Parteiprogramm beschließen.

Settele soll mit Parteichefs auf Berggipfel wandern

ORF-Chef Alexander Wrabetz prüft ein neues Sendekonzept für die Sommergespräche: Hanno Settele soll mit den Parteichefs bergsteigen gehen und die Interviews mit Faymann &Co. auf dem Gipfel machen. Ein witziges, aber gewagtes Projekt. Die Politik ist nicht nur begeistert von der ironisch-frischen Frageart Setteles, die er zuletzt im Wahlfahrt-Taxi zeigte. Alternativ könnten Armin Wolf oder Ingrid Thurnher die Talks führen – beiden sollen aber nicht wollen …

erstellt am 01. März 2014, 22:00

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