Jetzt bietet Klug UNO Schneeraupen für Golan

Gerald KLUG / UNO / Golan
© APA/Bundesheer

Die UNO will, dass Österreich länger als Ende Juli am Golan bleibt und droht mit Sanktionen.

Wie berichtet, eskaliert der Streit mit der UNO wegen des Golan-Abzuges:

  • Die heimischen Blauhelme wollten ihre Winterausrüstung nicht den Fidschi-Soldaten – diese werden die Aufgaben der Österreicher in der Pufferzone zwischen Israel und Syrien übernehmen – überlassen. SP-Verteidigungsminister Gerald Klug wird der UNO nun anbieten, Schneemobile und Pistenraupen zu schenken. Die Letztentscheidung muss freilich Finanzministerin Maria Fekter treffen, da es sich um Eigentum der Republik handelt.
  • Die UNO möchte aber, dass Österreich auch die sechs Radpanzer Pandur am Golan lässt. Das lehnt die Republik ab.
  • Die verbliebenen Blauhelme sollen auf UNO-Wunsch auf der syrischen Seite des Golan bleiben. Österreich will nur auf der israelischen Seite bleiben.
  • Die UNO besteht darauf, dass die Österreicher erst abziehen, wenn die Fidschi-Soldaten da sind. Wann das konkret ist, ist offen. Die Blauhelme ziehen derzeit, wie vorgesehen dennoch ab ...


Grüne kontra Pilz-Türkei-Sager

Bei den Grünen ist man alles andere als amused, dass nach dem Grünen Bundesrat Efgani Dönmez nun auch Peter Pilz mit „Gesinnungschecks“ für Fans von Türkeis Premier Erdogan aufhorchen ließ.

Im Hintergrund will die grüne Spitze Pilz dazu bewegen, sich für den umstrittenen Sager – Prüfung vor Staatsbürgerschaft für Erdogan-Fans – zu entschuldigen. Davon soll aber der Grün-Aufdecker reichlich wenig halten ...

 

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(Isabelle Daniel) erstellt am 23. Juni 2013, 00:05

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