Praterstern: Alk-Verbot für Häupl denkbar

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© TZ ÖSTERREICH / Stögmüller

Überraschende Häupl-Ansage im ÖSTERREICH-Talk.

Völlig überraschende Wende in der jahrelangen Debatte über ein Konsumationsverbot für Alkohol am Crime-­Hotspot Praterstern. Im ÖSTERREICH-Interview erklärt Bürgermeister Michael Häupl, dass und warum er zu diesem Thema „selbstverständlich diskussionsbereit“ ist.

ÖSTERREICH: Können Sie sich am Praterstern ein Alkoholkonsumverbot vorstellen?

Michael häupl: Selbstverständlich bin ich bereit, darüber zu diskutieren.

ÖSTERREICH: Die ÖBB testen das derzeit in Dornbirn – wenn das gut läuft, könnte das Alkoholverbot auch in Wien kommen?

Häupl: Man muss sich ernsthaft damit beschäftigen, und das scheint mir ein guter Beitrag zur Versachlichung der Debatte.

ÖSTERREICH: Wien hat bisher gesagt, dass ein Alkoholverbot nur Verdrängungs­effekte bringen würde …

Häupl: Das hat man bei den Drogen auch gesagt. Genau deshalb bin ich ja für eine faktenbasierte Debatte.

ÖSTERREICH: Wie geht Wien mit Jugendbanden um?

Häupl: Wir brauchen eine sehr handfeste Sozialarbeit, die den Tschetschenen-Buben und anderen Ethnien unmissverständlich klarmacht, dass sie hierbleiben können, wenn sie Deutsch lernen und eine Ausbildung machen. Wer kriminell wird, muss abgeschoben werden, sofern ihm daheim nicht die Todesstrafe droht. Drogendealer und Kriminelle sind in Wien nicht willkommen. Diese Stadt mag einfach keine Rauschgifthändler.

erstellt am 14. Februar 2017, 08:53

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