Bub (4) rettet sich & Mutter vor Feuer-Tod

Margareten
© Traxler

Alkoholkranke Mutter war während des Kochens einfach eingeschlafen. 

Ein vierjähriger Bub wurde am Mittwoch zum traurigen Helden eines Familiendramas: Um 8.45 Uhr sah ein aufmerksamer Passant, dass ein kleiner Bub verzweifelt Spielsachen aus einem Fenster im zweiten Stock eines Wohnhauses in der Wimmergasse warf. Er rief die Feuerwehr, die zunächst gar nichts fand – alle Fenster der Wohnung schienen verschlossen.

Bauchgefühl. „Dem Bub und dem Bauchgefühl unseres Einsatzleiters ist zu verdanken, dass es keine Toten gab“, sagt Christian Feiler von der Berufsfeuerwehr. Der Einsatzleiter ließ nämlich die Drehleiter hochfahren, ein Feuerwehrmann entdeckte, dass ein Fenster nur angelehnt war und kletterte in die Wohnung.

Rauchschwaden. Die Feuerwehr fand in der Wohnung im Backofen stark rauchende, angebrannte Speisen vor – die Luft in der kleinen Wohnung wurde schon knapp. Es ­bestand Lebensgefahr. Die Mutter des Buben und seines Geschwisterchens schlief indes auf der Couch ihren Rausch aus.

Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte die Berufsrettung kurz danach feststellen, dass die kleine Familie gesund war. Ein Drama für die Kinder entspann sich dennoch: Das Jugendamt nahm der Mutter die Kinder ab.(gaj)     

erstellt am 07. September 2017, 07:18

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