Heumarkt: So soll Mega-Bau
gekippt werden

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Um das Weltkulturerbe nicht zu gefährden, kommt jetzt die nächste Petition.

Die geplante Neugestaltung des Heumarkt-Areals erregt seit Wochen die Gemüter. Seit Dienstag ist der Infopoint des Projektwerbers Wertinvest geöffnet. Im Chopin-Raum des Hotels Intercontinental (das im Rahmen des Projekts ein 66-Meter-Turm werden soll) können Besucher das Areal-Modell, ein Video und Plakate begutachten.

Petition. „Bürgerinformation“ nennt das Wertinvest, „reine Werbeveranstaltung zum Mega-Bau“ sagt Markus Landerer von der Initiative Denkmalschutz. Nachdem sich in der vergangenen Woche um Autor Gerhard Ruiss 200 Künstler, darunter Lukas Resetarits und Erika Pluhar, gegen das Hochhausprojekt und für den Erhalt des Weltkulturerbe-Status‘ ausgesprochen haben, arbeitet jetzt auch die Initiative Denkmalschutz an einer neuen Petition. „Wir können das so nicht hinnehmen“, sagt Landerer.

Am kommenden Montag soll die Petition bei einer Bürgerversammlung im Hotel Intercontinental präsentiert werden.

Farce. Nach dem Hochhauskonzept 2020 wäre das Mega-Projekt gar nicht möglich, sagt Stefan Gara, NEOS-Planungssprecher: „Mangels Rechtsverbindlichkeit wird das aber im Widmungsverfahren einfach wegargumentiert.“

erstellt am 16. Februar 2017, 08:22

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