Wegen Betrug: Anzeige gegen berühmten DJ

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Absagen am laufenden Band trotz bezahlter Gage. Jetzt folgen rechtliche Schritte.

NÖ. Gigi D’Agostino, der DJ-Held aus Italien der 90er-Jahre, sorgt für einen handfesten Skandal. Denn in nur zwei Monaten hat er fast alle Shows in Österreich – mindestens sieben Auftritte von NÖ über Linz bis Innsbruck – nach Überweisung einer fünfstelligen Gage abgesagt.

Betrug. Einer der Betroffenen ist Johannes Bramreiter: „Es reicht. Wir zeigen Gigi D’Agostino wegen Betrug an. Unabhängig von seiner Agentur, die uns seine Gage von 12.500 Euro zurücküberweisen muss“, so Bramreiter zu ÖSTERREICH. Denn er hat „Gigi“ für morgen im Christmas Club in Krems gebucht. Gestern kam die Absage. Grund: komplett neue technische Anforderungen, die vertraglich nicht fixiert oder abgesprochen waren, aber nun Voraussetzung für den Gig seien. Für Bramreiter sind die Absagen von langer Hand geplant. „Allein der Schaden für uns liegt im fünfstelligen Bereich. Vom Shitstorm der Gäste ganz zu schweigen“, so der Veranstalter. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Beatpatrol. Auch das Beatpatrol in St. Pölten wartet seit 26. Oktober auf die Überweisung der Gage. „Uns hat Gigi nicht einmal abgesagt. Er ist einfach nicht aufgetaucht. Jetzt haben wir einen Anwalt eingeschalten“, heißt es vom Veranstalter.(grp)

erstellt am 11. Dezember 2015, 09:15

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