Wintereinbruch: Salzlager gefüllt

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© Neumayr

Insgesamt werden pro Winter in Tirol mehr als 30.000 Tonnen Streusalz verbraucht.

2.236 Kilometer an Landesstraßen müssen im Winter bei Schneefall geräumt werden. In 82 Silos und Hallen, verteilt im ganzen Land, lagert dafür das Salz – derzeit etwa 19.000 Tonnen. Der Rest wird im Laufe des Winters geliefert.

Insgesamt sind 385 Mitarbeiter in 14 Straßenmeistereien mit 85 landeseigenen Räum- und Streufahrzeugen einsatzbereit, dazu kommen rund 50 extern beauftrage Frächter mit 90 Winterdienstfahrzeugen.

Spezialsalz

Zum Einsatz kommt Feuchtsalz, eine Mischung aus Trockensalz und Sole. Die Vorteile dieses Auftaumittels liegen insbesondere in der sofortigen Wirkung, in den geringeren Streuverlusten und in einem besseren Streubild. Damit das Streusalz sparsam und effektiv aufgebracht wird, wurden in allen Straßenmeistereien eigene Schulungen durchgeführt. Jährlicher Kostenpunkt für den Winterdienst: 15 Mio. Euro.

erstellt am 09. November 2017, 09:50

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