64 Prozent sind Cybermobbing-Opfer

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© APA

Ein Video der AK zur Sensibilisierung wird in den Kinos zu sehen sein.

„52,3 Prozent der Betroffenen fühlen sich verletzt, 2,3 Prozent denken sogar daran, sich etwas anzutun. Jede einzelne Zahl ist eine Zahl zu viel“, erläutert bmm-Geschäftsführerin Claudia Brandstätter eine aktuelle Studie der AK Steiermark zum Thema Cybermobbing. 64,3 Prozent ­aller Schüler wissen von Cybermobbing-Fällen in ihrem Umfeld. Dabei geht es um Demütigungen über soziale Netzwerke wie WhatsApp, Facebook oder Snapchat.

Wohlbefinden

„Grundsätzlich gehen die Schüler gern zur Schule“, setzt Brandstätter fort, das gaben 78 Prozent der befragten 1.019 Schüler an, die repräsentativ für 140.000 Schüler von Volksschule bis zur Oberstufe stehen.

Gründe

Erstaunlich sei die Zahl der Spontannennungen, wenn es um die Frage der Gründe für ­Cybermobbing geht. Auf Platz eins: Anderssein und Aussehen. „Uns ist es wichtig, Sensibilität zu erzeugen“, erklärt AK-­Präsident Josef Pesserl die Initiative der AK. Sie agiert als Beratungs- und Anlaufstelle für Lehrer, Eltern und Schüler.

erstellt am 13. Oktober 2017, 08:43

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