Asbest-Alarm in Zeltweg wegen neuer Fabrik

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© Grüne Steiermark

Die Grünen fordern eine medizinische Begutachtung der geplanten Anlage.

Eine Verhüttungsanlage für ultrabasisches Gestein soll künftig auf dem Areal eines aufgelassenen Dampfkraftwerks in Zeltweg entstehen. Das plant die Firma Minex, ein Unternehmen, das sich auf die Verwertung heimischer Erze spezialisiert hat. Jährlich sollen dorthin 110.000 Tonnen Ultrabasit aus Kraubath angeliefert werden.

Bevölkerung besorgt wegen Asbestfaser-Emissionen

Initiative. Seit Veröffentlichung der Pläne schlagen die Bürger Alarm: Denn Ultrabasit kann als Lagerstätte für Eisen-, Chrom-, Nickel- und andere Oxide dienen. Aufgrund der Vielzahl an Beschwerden hat das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) deshalb um ein zusätzliches Gutachten angesucht.

Unterschätzt. Die Befürchtung der Bürgerinitiative: Dass die Emissionen gesundheitsschädliche Folgen auslösen können, werde unterschätzt.

Grüne Landespartei will per Anfrage nachhaken

Mangelhaft. Dass eine mögliche Gesundheitsbelastung nicht ausführlich untersucht wurde, kritisieren die Grünen. Die Landesspitze, Lambert Schönleitner, Sandra Krautwaschl und Lara Köck, richten deshalb eine Anfrage an Umweltlandesrat Anton Lang (SPÖ), der einerseits die medizinische Bewertung, andererseits das Ausgangsmaterial und die Auflagen einer genauen Prüfung unterziehen soll.

erstellt am 29. November 2017, 09:55

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