Zittern um die Formel 1

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Austro-Team Red Bull denkt an Ausstieg, Poker um TV.

Spielberg. Hunderttausende Fans, Millionen-Umsätze im Land, hoher Werbewert: Die Formel 1 hat die Steiermark wirtschaftlich beflügelt. Ein Ausstieg von Red Bull, wie vom gebürtigen Grazer und Motorsportchef Helmut Marko in den Raum gestellt, das wäre ein herber Rückschlag, vor allem für die Region rund um den Red Bull Ring in Spielberg.

Alternative. „Wenn es keinen konkurrenzfähigen Motor für uns gibt, dann gibt es Red Bull nicht mehr in der Formel 1“, stellt Motorsportberater Helmut Marko klar. Der Vertrag mit Renault endet mit dem letzten Rennen im Herbst. Die einzige konkurrenzfähige Alternative wäre Ferrari. „Es gibt nur noch eine Gesprächsbasis mit Ferrari, aber eine B-Version kommt nicht infrage“, betont Marko. Dabei ist der mögliche Red-Bull-Ausstieg nur ein Fragezeichen. Ein weiteres: Der ORF pokert um die TV-Rechte, denkt an Ausstieg. Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann (ÖVP): „Die Frage ist, ob es sich der ORF leisten kann, das größte heimische Event nicht zu übertragen.“

erstellt am 20. September 2015, 11:11

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