Weggeworfene Zigarette: Bald 35 Euro Strafe

Zigarette
© Getty Images (Symboldbild)

Ziel sei ein sauberes und gepflegtes Stadtbild, so Nagl und Eustacchio.

Bisher wurde ermahnt (783 Mal), ab sofort wird in Graz bestraft, wer die Stadt "vermüllt" – etwa durch weggeworfene Zigaretten oder Kaugummi. Noch nimmt die Ordnungswache zehn Euro, ab Juni 35 (zum Vergleich in Wien 90, in Singapur 1.000 US-Dollar): Diese Pläne präsentierten Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) und Vize Mario Eustacchio (FPÖ) als erstes großes Vorhaben von Schwarz-Blau.

"Wir müssen unsere Anstrengungen verstärken", so der Bürgermeister: Daher soll durch die Holding besser, flexibler und effizienter aufgeräumt werden. Vorerst werden zwei neue "schnelle Eingreiftrupps" formiert. An den Wochenenden und nach Veranstaltungen kommt es zu Schwerpunkteinsätzen.

"Wir müssen Graz sauberer machen, das wünschen sich die Bürger", argumentiert Vize Eustacchio. Er will neben Straßen auch auf Bewusstsein setzen: "Mein Appell an die Grazer lautet: 'Ihr habt es selbst in der Hand.'" So sollen mehr intelligente Mistkübel aufgestellt werden (die melden, wenn sie voll sind), alle Mistkübel erhalten zur Abwehr von Krähen Deckel.

erstellt am 11. Mai 2017, 09:29

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