Steirische SPÖ warnt vor rechtem Block

Leichtfried und Schickhofer
© SPÖ Steiermark

„Steirer“-Minister Jörg Leichtfried: Fünf Milliarden für die Steiermark geplant.

Vier Tage vor der Nationalratswahl sieht die steirische SPÖ Österreich vor einer Weggabelung zwischen „sozialer Verantwortung der SPÖ oder Sozialabbau unter Schwarz-Blau, die einen rechten Block bilden“: Darauf machten Landeschef Michael Schickhofer und der steirische Minister in Wien, Jörg Leichtfried, aufmerksam. Nur mit einer starken SPÖ, die wieder Teil der Regierung werde, sei gesichert, dass – wie geplant – fünf Milliarden Euro in Straße, Schiene, Breitband und Forschung in der Steiermark fließen, so die beiden SPÖ-Spitzen.

Schickhofer appellierte dezidiert an „klassische“ ÖVP-Wähler („christlich-sozial Denkende“, „Bäuerinnen und Bauern“), aber auch Unternehmer, diesmal die SPÖ zu wählen. „Arbeitnehmer sollten das in ihrem eigenen Interesse sowieso tun.“

Leichtfried verwies auf seine „solide Ministerbilanz für die Steiermark“, 
z. B. die Testregion für autonomes Fahren oder das Zentrum am Berg in Eisenerz. „Wenn ÖVP und FPÖ 14 oder 19 Milliarden einsparen wollen, ist das ein sozialer Kahlschlag sondergleichen“, warnte Leichtfried, der sich – dank guter Stimmung bei seiner Wahltour – auf den „Sonntag freut. Da werden sich die Dinge klären.“

erstellt am 12. Oktober 2017, 09:12

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