Spitalskandal: Frauenberger vor Rücktritt

Frauenberger
© APA/GEORG HOCHMUTH

SPÖ verteidigt eigene Stadträtin nur noch halbherzig - Karriere-Aus offenbar fix.

Die schwersten Vorwürfe des Rechnungshof berichts zum Krankenhaus Nord -vom Fehlen jeglicher Kontrolle bis zum Chaos bei der Mängelbehebung und völlig sinnlosen Millionenausgaben für Berater -waren längst bekannt.
 

Rücktritt

Seit freilich jetzt den Rathausfraktionen der endgültige Rohbericht zum Spitalskandal zuging, ist noch einmal Feuer am Dach: FPÖ-Vizebürgermeister Dominik Nepp fordert sogar strafrechtliche Konsequenzen und die sofortige Abberufung von Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger.

U-Kommission

Die ÖVP fordert die sofortige Einsetzung einer Untersuchungskommission des Gemeinderats zur Auf klärung der Skandale rund um den Bau, der nicht nur um Jahre zu spät fertig wird, sondern auch um bis zu 400 Millionen Euro mehr kostet als geplant. Auch die Neos fordern rasche politische Konsequenzen aus dem Skandal.
 

Nur Oxonitsch verteidigt

Die SPÖ schickte, was extrem auffällig ist, einzig und allein Klubchef Christian Oxonitsch, selbst Ablösekandidat in der neuen Ära Ludwig in der SPÖ, zur Verteidigung Frauenbergers vor. "Offenbar will man sie wirklich loswerden", sagt ein Insider.

erstellt am 10. Februar 2018, 08:44

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